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Fußballboss für Hockenheim

Foto: dpa

Der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, Rene C. Jäggi, wird möglicherweise Geschäftsführer der finanziell angeschlagenen Formel-1-Rennstrecke Hockenheimring.

13.03.2006

Entsprechende Verhandlungen bestätigte der Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer dem Südwestrundfunk und dem "Mannheimer Morgen". "Es ging um den Hockenheimring im Allgemeinen und den Geschäftsführerposten im Besonderen", sagte Gummer der Zeitung. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt. Jäggi ließ am Samstag (11.3.) durch Kaiserslauterns Pressesprecher Michael Novak ausrichten, er äußere sich nicht zu seinen Plänen.

Die Hockenheimring-GmbH hat derzeit Verbindlichkeiten in Höhe von 29 Millionen Euro. Der Vertrag mit Bernie Ecclestone über die Ausrichtung der Formel-1-Rennen läuft 2008 aus. Damit dieser überhaupt zu Stande kam, war die Strecke bis 2002 für 65 Millionen Euro umgebaut worden. Das Land Baden-Württemberg hat es bislang abgelehnt, der in die Kritik geratenen Geschäftsführung der Rennstrecke finanziell unter die Arme zu greifen.

Vor dem 1. FC Kaiserslautern hatte Jäggi bereits eine Schuhfirma sowie den Sportartikelkonzern adidas saniert. 2002 fand er bei seinem Amtsantritt in der Pfalz einen Schuldenberg von 40 Millionen Euro vor. Der 57-Jährige hat für den Abbau der Verbindlichkeiten das Fritz-Walter-Stadion an eine Betreibergesellschaft verkauft. Derzeit fungiert Jäggi zudem als Geschäftsführer der Fußball-WM-Außenstelle Kaiserslautern.

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