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G-Power BMW M3 - zwei neue Straßenrenner

M3-Clubsportversionen mit Straßenzulassung

G-POWER M3 TORNADO CS / G-POWER M3 GT2 S Foto: G-Power 25 Bilder

Mit dem M3 Tornado CS und dem M3 GT2 S legt Tuner G-Power zwei BMW M3 Clubsportversionen mit Straßenzulassung auf. Beide Modelle sind als Hommage an den Sieg der Bayern bei 24h-Rennen auf dem Nürburgring gedacht.

29.06.2010

Der G-Power BMW M3 GT2 S will reinrassige Rennsporttechnik mit überlegener Leistung und einer Straßenzulassung kombinieren. Einen Hauch ziviler, aber kaum kompromissloser geht der G-Power BMW M3 Tornado CS zu Werke.

600-Kompressor-PS im BMW M3

In Sachen Leistungssteigerung setzen beide Modelle auf ein Kompressorsystem. In Kombination mit einem neuen Ansaugtrakt und einem großen Ladeluftkühler soll der Radialverdichter den BMW-V8-Motor mit einem Ladedruck von bis zu 0,5 bar beaufschlagen. Derart zwangsbeatmet wirft der Vierliter-Achtzylinder satte 600 PS und ein maximales Drehmoment von 580 Nm in die Wagschale. Damit liegen die G-Power-Varianten um 180 PS und 180 Nm über dem Original-BMW M3-Aggregat.

Um das Zusatzgewicht des Kompressorsystems auszugleichen, muss die Originalauspuffanlage einem Pendant aus Titan weichen. Spezielle Fächerkrümmer und Rennsportkatalysatoren optimieren den Abgasstrom, der Titan-Werkstoff reduziert das Gewicht um 26 Kilogramm.

Bodykit aus Vollcarbon

Gleichzeitig dreht G-Power weiter an der Gewichtschraube und speckt den BMW M3 Stück für Stück ab. Hier hat der G-Power GT2 S naturgemäß die Nase vorn, verfügt er doch über ein Vollcarbon-Bodykit im aktuellen GT2 Design, das die Frontschürze, alle vier Kotflügel sowie die Heckschürze durch ultraleichte Carbon-Elemente ersetzt. Eine Carbon-Frontlippe und ein mehrteiliger Carbon-Heckflügel verbessern zusätzlich den aerodynamischen Abtrieb. Beim G-Power M3 Tornado CS sorgen eine Spoilerlippe und ein Heckdiffusor aus Carbon für einen reduzierten Auftrieb.

Gespart wurde auch bei den Felgen. Nicht an den Dimensionen, aber ebenfalls am Gewicht. Geschmiedete Leichtmetallfelgen in den Dimensionen 9x20 und 10,5x20 Zoll für den Tornado CS und dreiteilige Schmiederäder in den Dimensionen 9x20 und 11,5x 20 Zoll am GT2 S reduzieren die ungefederte Masse signifikant, sorgen so gleichzeitig für eine bessere Beschleunigung, und mehr Agilität in den Kurven. Für ausreichende Bodenhaftung sorgen beim Tornado CS Reifen in den Dimensionen 255/30 und 295/25. Der GT2 S ist mit 245/30er und 315/25er Reifen bestückt.

Fahrwerkseitig hebt ein Clubsport-Paket bestehend aus einem voll einstellbarem Gewindefahrwerk, neuen Stabilisatoren sowie neuen Stützlagern das BMW-Duo auf Rennstreckenniveau. Rennstreckenfeeling vermitteln auch die Innenräume. Die Seriensitze müssen Carbon-Rennschalen weichen, der GT2 S verliert gar die komplette Rücksitzanlage. Was zurückbleibt wird mit Leder und Alcantara überzogen und soll so einen Hauch von Luxus vermitteln.

Getriebe setzen Speedlimit

Was bleibt, ist die Frage nach den Fahrleistungen. Der G-Power BMW M3 GT2 S soll in 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h spurten, der Tornado CS wird mit 4,3 Sekunden angegeben. Bei der Höchstgeschwindigkeit setzt das verbaute Getriebe die Grenzen. Mit dem manuellen Sechsganggetriebe rennen beide G-Power-Modelle knapp über 320 km/h schnell. Mit der Siebengang-Doppelkupplungsschaltbox werden knapp über 330 km/h erreicht.

Vor diese Geschwindigkeitsarien hat G-Power aber einen Preis von rund 12.850 Euro für das Kompressor-Kit und einen Gesamtpreis von gut 166.000 Euro für einen kompletten M3 GT2 S gestellt. Die Rennstrecke muss sich der Kunde ebenfalls selbst organisieren.

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