Mit dem System können nach Herstellerangaben neben dem herkömmlichen Navi im Auto durch präzise Ortung etwa bei Naturkatastrophen auch Leben gerettet werden, indem sich Einsätze genauer und schneller koordinieren lassen. Für den europaweit ersten Testbetrieb wurden im Berchtesgadener Land acht Sendestationen errichtet.
Kosten explodieren
Das Prestigeprojekt der Europäischen Union soll die Vorherrschaft des US-amerikanischen Navigationssystems GPS brechen. Doch die Kosten explodieren: Statt zuletzt 3,4 Milliarden Euro wird inzwischen mit über 5 Milliarden allein für die Technik gerechnet. Außerdem kann der Zeitplan nicht eingehalten werden. Ursprünglich sollte Galileo 2008 an den Start gehen, nun ist der Betrieb zum Jahresbeginn 2014 geplant.






