Dabei werden in Deutschland zwei Gas-Varianten angeboten: Das natürlich vorkommende Erdgas in verdichteter Form, daher auch die Bezeichnung CNG (Compressed Natural Gas) sowie das Flüssiggas LPG (Liquified Petroleum Gas). Letzteres wird auch "Autogas" genannt und ist ein Raffinerieprodukt, das bei der Rohöldestillation anfällt.
Beide Gas-Varianten haben Vor- und Nachteile
Einbausätze mit den bekannten Zusatztanks zum Beispiel in der Reserveradmulde rüsten Fahrzeuge meist für den Einsatz mit LPG (Autogas) aus. Diese Umrüstungen kosten ab 2.000 Euro und werden auch von manchen Herstellern direkt angeboten. Seltener ist die Umrüstung auf Erdgas-Betrieb, hier sind die Kosten mit rund 5.000 Euro höher - außerdem fallen die Tanks deutlich größer aus.
"Nachteil" für die Erdgas-Autos: In Deutschland gibt es "nur" rund 800 Tankstellen, "Auto-Gas" wird hingegen hierzulande an etwa 4.000 Stationen angeboten. Derzeit liegen die Preise für CNG bei rund 0,94 Euro pro Kilo, LPG kostet 0,72 Euro pro Kilo - allerdings ist der Energiegehalt des Erdgases deutlich höher im Vergleich zum LPG.




