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Gaspedal-Rückruf bei Toyota

Toyota kämpft um US-Kunden

Toyota investiert in die Zufriedenheit von US-Kunden und Händlern. Foto: Toyota 60 Bilder

Der Autohersteller Toyota versucht, seine US-Händler im Rückruf-Debakel bei Laune zu halten. Der Konzern kündigte in einer E-Mail an seine Geschäftspartner an, ihnen Schecks zu schicken. Je nach Größe des Händlers fließen 7.500 bis 75.000 Dollar, wie US-Medien am Mittwoch (3.2.) berichteten.

04.02.2010

Toyota hofft, dass das Geld letztlich den Kunden zugutekommt, etwa über verlängerte Servicezeiten.

Händler sollen mit dem Geld Kunden zufriedenstellen

Mit der Geste will der japanische Hersteller sein ramponiertes Image aufpolieren. Toyota musste vor zwei Wochen eine der größten Rückrufaktionen der Geschichte starten. Weltweit sind rund 8 Millionen Autos von klemmenden Gaspedalen und von Fußmatten betroffen, die die Pedale zu verkeilen drohen.
 
Toyota musste in den USA, einem seiner wichtigstens Märkte, bereits empfindliche Absatzeinbußen hinnehmen. Die Verkäufe fielen im Januar auf ein Zehn-Jahres-Tief. Die Händler fürchten milliardenschwere Umsatzausfälle.
 
"In den nächsten Tagen werden Sie einen Scheck von uns bekommen mit der einfachen Bitte: Tun Sie das Richtige für die Kunden von Toyota", schrieb Toyota-Manager Bob Carter in der E-Mail. Er versprach den Händlern volle Unterstützung bei dem Bemühen, die Kunden zu halten.

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