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Gebrauchte Campingbusse

Hochdach, Hubdach oder Aufstelldach?

Gebrauchte Campingbusse Foto: Hersteller 23 Bilder

Der Traum von der großen Freiheit beginnt für viele an Bord eines Campingbusses. Wohnlich ausgebaute Trans­porter sind gerade bei Wohn­mobil-Einsteigern beliebt. Schließlich ähneln sie mehr einem Pkw als die klassisch aufgebauten Mobile, die im Alltagseinsatz eher unpraktisch sind.

09.08.2009 René Olma Powered by

Der bekannteste Vertreter dieser Klasse ist der VW Cali­fornia, der wie der Mercedes Marco Polo selbst mit flach aufliegendem Aufstelldach we­niger als zwei Meter hoch ist und somit auch in normale Tiefgaragen passt.

Die kleinen Außenmaße der Camping-Busse engen ein

Der Umfang der wohnlichen Ausstattung hängt natürlich stark vom jeweiligen Basis­fahrzeug ab. Bei VW Bus und Co ist meist links eine Möbel­zeile mit Spüle, Kocher und Kühlschrank installiert. Die Rücksitzbank lässt sich in ein Bett umbauen, hinzu kommt je nach Modell ein weiteres Bett im Obergeschoss. Das restli­che Gepäck wird in der Regel im Heck unter der Bettverlän­gerung verstaut. Die kom­pakten Außenmaße erfordern eine gehörige Kompromissbe­reitschaft. Zum Schlafen reicht der Platz aus, aber bei länge­ren Schlechtwetter-Perioden kommt schnell der Lagerkoller auf. Somit eignen sich kom­pakte Campingbusse vor allem für kurze Trips oder Reisen in warme Gegenden, in denen man sich ohnehin meist vor dem Auto aufhält.

Die Alltagstauglichkeit mit größeren Campern ist eingeschränkt

Wer mehr Wohnlichkeit wünscht, muss auf die Mercedes Sprin­ter-Klasse ausweichen. Ob Mercedes James Cook, Ford Nugget oder ein Ausbau vom freien Anbieter: Die größere Basis ermöglicht deutlich üp­pigere Wohnbereiche. Selbst ein Bad mit WC ist dann mög­lich. Die Alltagstauglichkeit ist zwar nicht zuletzt wegen der Höhe deutlich eingeschränkt, doch selbst die größten Cam­pingbusse lassen sich immer noch leichter durch enge Gassen lenken als ein ausge­wachsenes Wohnmobil.

Tipp: Bei Besichtigung auf klassische Campingbus-Schwächen achten

Größtes Manko beim Ge­brauchtkauf ist das relativ ge­ringe Angebot. In puncto Aus­stattung oder Motorisierung sollte man kompromissbereit sein. Bei der Besichtigung sollte man bedenken, dass durch die Nutzung als Woh­nung viel Kondenswasser im Inneren anfällt. Wird nicht aus­reichend gelüftet, bildet sich schnell Schimmel. Besonders die Klappdächer mit ihren Stoffseiten sollte man kritisch unter die Lupe nehmen. Auch ein Blick unter die Matratze er­spart böse Überraschungen.

Beim Camper fällt eine zusätzliche Gasprüfung an

Neben der normalen Hauptuntersuchung müssen Cam­pingbusse mit Gaskocher übri­gens auch zur Gasprüfung. Eine goldene Plakette gibt Aus­kunft, ob dies erfolgt ist. Wichtig bei der Versicherung: Obwohl die Campingbusse wie Pkw abgesichert werden können, ist eine spezielle Rei­semobilversicherung meist billiger.

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