Wenn ein Auto zum zweiten Mal in seinem Leben verkauft wird, werden die Karten neu gemischt.
Wertverlust würfelt mit
Denn obwohl der Neupreis bei Gebrauchtwagen einen Teil des Verkaufspreises bestimmt, würfelt der Wertverlust die Verhältnisse oft tüchtig durcheinander. Für den Käufer heißt das: Wer viel für sein Geld haben möchte, muss die Preise im Internet oder auf den Händlerhöfen vergleichen.
Nicht selten gibt es dabei die eine oder andere Überraschung. Etwa, wenn Oberklasse -Limousinen plötzlich preislich mit der Mittelklasse konkurrieren oder mancher Import-Kleinwagen dank hoher Nachfrage und geringem Angebot deutlich preisstabiler ist als ein neu teurerer Konkurrent aus deutscher Produktion, der massenhaft auf den Händlerhöfen auf Käufer wartet.
Achtung bei Schnäppchen
Bei aller Freude über vermeintliche Schnäppchen sollte man aber die Folgekosten nie aus dem Blick verlieren. Die Luxus-Limousine zum Preis eines neuen Kompakten belastet das Budget in der Regel durch höhere Unterhaltskosten - angefangen bei der Versicherung über höhere Kraftstoffkosten bis hin zu deutlich teureren Inspektionen.
Plakettenpflicht nicht vergessen
Bei großen Geländewagen sind hohe Preisnachlässe oft auch ein Folge der schlechten Schadstoffklasse. Klebt aber nur die gelbe oder rote Plakette hinter der Scheibe, kann die Einfahrt in Umweltzonen in näherer Zukunft ein Problem werden. In diesem Zusammenhang sollte man vor dem Kauf klären, ob Partikelfilter nachrüstbar sind. Wer vor dem Kauf kritisch prüft, hat aber gute Chancen, in jeder Klasse ein echtes Schnäppchen zu erwischen.





