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Allrad-Kombis der Mittelklasse

Alfa Romeo 159 Sportwagon Q4 Foto: Hans-Dieter Seufert 23 Bilder

Sie sind auf gute Traktion angewiesen, mögen aber keinen fahrenden Hochsitz namens SUV? Dann sind gebrauchte Allrad-Kombis die perfekte Wahl. auto-motor-und sport.de hat sich auf dem Markt umgesehen und die besten Anbgebote gesammelt.

03.01.2011 René Olma

Wer verschneite Bergstraßen oder Feldwege bewältigen muss, braucht deswegen nicht zwangsläufig einen Geländewagen im Schrankwand-Format. Allradantrieb bieten auch andere Autos - zum Beispiel Mittelklasse-Kombis. Die sind nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt; vor allem in Sachen Verbrauch unterbieten sie echte Offroader zum Teil deutlich.

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Kaufberatung Gebrauchtwagen Allrad-Kombis der Mittelklasse
auto motor und sport 24/2010
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Angebot an gebrauchten Allrad-Kombis ist überschaubar

Allerdings müssen sich Kaufinteressenten von Gebrauchtwagen darüber klar sein, dass das Angebot überschaubar ist, schon weil nicht jeder Hersteller so viele Allradmodelle im Programm hat wie zum Beispiel Audi. Während die Ingolstädter auch weniger potente Triebwerke mit dem Quattro-Antrieb kombinieren, beschränkt sich die Auswahl bei BMW und Mercedes auf das obere Ende des Leistungsspektrums. Das führt in Verbindung mit dem geringen Angebot zu entsprechend hohen Gebrauchtwagen-Notierungen und erfordert Geduld bei der Suche nach einem passenden Exemplar.

Immerhin sind die Allradler im Unterhalt nicht mehr deutlich teurer als ihre Brüder mit zwei angetriebenen Rädern. Der Mehrverbrauch liegt bei rund einem Liter/100 Kilometer, was zu einem etwas erhöhten CO2-Ausstoß und einer entsprechend höheren Kfz-Steuerlast führt. Autos, die vor dem 1. Juli 2009 zugelassen wurden, zahlen aber noch die nach Hubraum und Abgasnorm berechnete Steuer und daher keinen Aufschlag für die höheren CO2-Emissionen. Auch bei den Versicherungseinstufungen müssen Käufer von Allrad-Kombis nicht mehr mit drastischen Preisaufschlägen rechnen.

Allradantrieb bietet höhere Fahrsicherheit

Ob 4Motion und Co. wirklich als Ersatz für einen Geländewagen taugen, hängt wiederum vom Anforderungsprofil ab. Wer zum Beispiel ein Zugfahrzeug sucht, sollte die maximal zulässige Anhängelast beachten. Die liegt meist zwischen 1,5 und zwei Tonnen. Große Wohnwagen oder Pferdeanhänger sind jedoch oft schwerer, so dass man kaum um einen echten Geländewagen herumkommt, denn ein solcher darf bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Auf ungepflegten Feldwegen ist neben reichlich Traktion oft auch ein Plus an Bodenfreiheit gefragt, und da kann es bei vielen Modellen eng werden. Schließlich steht dieser Einsatzbereich nicht zwangsläufig im Lastenheft der Konstrukteure. Oft soll der Allradantrieb einfach nur dazu dienen, die Leistung der potenten Aggregate besser auf den Asphalt zu bekommen.

Trotz der ständigen Verbesserung elektronischer Fahrdynamiksysteme schwören viele Autofans einfach weiterhin auf die höhere Fahrsicherheit dank 4matic, Quattro und Co. bei Nässe und Schnee.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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