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Gebrauchtwagen

Das kosten Gebrauchte aus der Oberklasse

Foto: Foto: Hans-Dieter Seufert 30 Bilder

Luxus zum Discounter-Preis: Gebrauchte Limousinen der Oberklasse bekommt man nach einigen Jahren leicht zum Preis eines neuen Kleinwagens. Doch wer der Verlockung nachgibt, sollte die Unterhaltskosten nicht aus den Augen verlieren.

14.12.2009 René Olma Powered by

Bei ihrer Erstzulassung wa­ren sie noch dem Chef vorbehalten, nach rund sieben Jahren auf der Straße sind sie auch was für den Sachbearbei­ter. Limousinen der Oberklasse erleben zum Teil einen drastischen Wertverlust. 80 Pro­zent in 84 Monaten sind eher die Regel als die Ausnahme. Somit kostet dann ein 735i, für den der BMW-Händler 2002 je nach Ausstattung rund 70.000 Euro verlangte, heute nur noch etwa 12.000 Euro.

Einem nied­rigen Anschaffungspreis stehen hohe Unterhaltskosten gegenüber

Zu diesem Preis bekommt man einen neuen VW Polo nur in der Ba­sisversion, während beim Oberklasse-Vertreter die Voll­ausstattung mit Xenon, Leder und Navigationssystem die Re­gel ist - vom hohen Fahrkom­fort und kräftigen Sechs- oder Achtzylinder-Motoren ganz zu schweigen. Allerdings gibt es den Luxus natürlich nicht zum Nulltarif. Denn ein vergleichsweise nied­riger Anschaffungspreis steht auf der einen Seite, auf der an­deren lauern die Unterhaltskosten. Und die liegen schnell bei rund 500 Euro im Monat, bei einem Polo zahlt man nur etwa die Hälfte. Das fängt beim deutlich hö­heren Verbrauch an. Zwischen zwölf und 15 Liter Benzin ge­nehmigen sich die Triebwerke auch bei zahmer Fahrweise.

Diesel sind zwar sparsamer, aber gerade bei älteren Exem­plaren reicht die Abgasnorm meist nur zur gelben Umwelt­plakette, die in vielen Regi­onen schon bald nicht mehr zur Einfahrt in die Umweltzo­nen berechtigt. Nachrüstparti­kelfilter gibt es nicht immer und nicht selten nur für mehr als 1.000 Euro. Ein weiterer Preistreiber: hohe Versicherungseinstufungen. Einsparpotenzial gibt es durch den Verzicht auf einen bei äl­teren Autos nicht unbedingt erforderlichen Vollkasko-Schutz.  Immerhin muss sich der Ge­brauchtwagenkäufer um das Thema Wertverlust keine großen Gedanken mehr machen: Dieses Kapitel ist weitgehend abgeschlossen.

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