In der Ausgabe 18/2011 gibt auto motor und sport viele Tipps, wie sich technische Schäden und Karosseriemängel erkennen lassen, auch wenn sie kaschiert wurden. Die Besichtigung eines Gebrauchtwagens sollte unbedingt bei gutem Tageslicht stattfinden, damit zum Beispiel Farbunterschiede, Roststellen und Dellen entdeckt werden können. Farbnuancen sind ein starker Hinweis auf Unfallschäden. Das gilt auch für unterschiedliche Spaltmaße an Türen, Kotflügeln und Heckklappe.
Mängel erkennen
Sind die Fahrzeugpapiere lückenhaft, die Flüssigkeitsstände von Öl und Kühlwasser zu niedrig, Kabel und Schläuche im Motorraum brüchig oder porös, so sind das Hinweise auf vernachlässigte Wartung. Riecht ein Auto muffig und sind die Fußmatten feucht, deutet das auf Undichtigkeiten hin, Rostschäden sind nicht auszuschließen.
Ist der Motor beim Besichtigungstermin schon warm, liegt der Verdacht nahe, dass etwas verschleiert werden soll. Denn manche ungesunden Klackergeräusche machen sich besonders im kalten Zustand bemerkbar.
Auch die Reifen können viel über den technischen Zustand verraten. Weisen vor allem die Innen- oder Außenschultern starken Verschleiß auf, stimmt die Fahrwerksgeometrie nicht mehr. Sind die Profilblöcke nicht rundherum gleichmäßig abgefahren, deutet das meist auf defekte Radlager, Stoßdämpfer oder Achsaufhängungen hin.





