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Geely interessiert an Proton

Aber eigentlich geht es um Lotus

Proton Logo

Der malaysische Autohersteller Proton ist eigentlich nur ein ganz kleines Rädchen in der Autowelt. Die Proton-Tochter Lotus lockt aber immer wieder neue Kaufinteressenten. PSA und Geely sollen interessiert sein.

23.03.2017 Uli Baumann 2 Kommentare

VW war schon an Proton interessiert, PSA hat mit dem Autobauer über eine Zusammenarbeit verhandelt, GM war schon dran, Detroit Electric und Suzuki haben kleine Produktionsvereinbarungen getroffen. Dennoch blieb Proton immer nur ein kleines Licht im internationalen Automobilgeschehen.

Volvo Geely LogoFoto: Volvo, Geely
Volvo hat sich Geely schon gesichert, jetzt greifen die Chinesen nach Lotus.

Geely will Lotus, Proton nach China

In den Fokus vieler Wettbewerber rutscht Proton aber trotzdem immer wieder, weil sie 1996 die Mehrheit am britischen Sportwagenbauer Lotus übernommen haben und seit 2004 100 Prozent der britischen Marke besitzen. 2012 wurde Proton dann vom malaysischen Mischkonzern DHB Hicom geschluckt. Seit geraumer Zeit sucht der einen potenten Partner für Proton und bietet im Gegenzug 51 % der Anteile.

Hoch gehandelt als Kaufinteressenten werden die Autobauer PSA und Geely. Lange Zeit galt Geely als Favorit. Jetzt berichten asiatische Medien, die Chinesen hätten ihr Angebot zurückgezogen, weil DHB Hicom seine Führungsrolle bei Proton nicht aufgeben will. Der Rückzug könnte aber auch nur taktischer natur sein, um den Druck auf DHB Hicom zu erhöhen. Geely, die bereits den Autobauer Volvo gekauft haben, soll weniger an Proton, als an der Proton-Tochter Lotus samt deren Fertigungs- und Entwicklungs-Knowhow interessiert sein. Im Gegenzug hätte Proton an einem Zugang zum chinesischen Markt gesetzt. Offiziell nehmen beide Unternehmen keine Stellung zu den Gerüchten. Der strategische Partner für Proton soll aber bis Mitte 2017 gefunden sein.

Britische Medien hatten über eine weitere Option berichtet. Geely steigt tatsächlich beim malaysischen Autobauer ein, übernimmt aber nur die Marke Lotus. Proton könnte an PSA gehen, die damit ihre Position auf dem asiatischen Markt stärken könnten.

Neuester Kommentar

Das sehe ich etwas anders, alexpower: Lotus ist nicht an einem Punkt, an dem es gerettet werden muss. Lotus hat ein exzellentes Entwicklungszentrum (wie Porsche Weissach), auch für Fremdaufträge, und sie wissen ganz genau, wie man Sportwagen baut. Die Frage ist hier, ob ein neuer Eigentümer für Lotus einen Mehrwert bieten kann. Bei VW mit ihrer Plattformstrategie bin ich mir nicht so sicher. Ich will keinen Lotus sehen, der sich mit Porsche und Audi eine Plattform teilt. Lotus hat seine ganz eigene Philosophie und ist damit erfolgreich. Geely traue ich viel eher zu, Lotus zu bewahren. Bei Volvo und London Taxi zeigen sie, wie das geht: Gib ihnen genügend Geld und lass sie das machen, was sie am besten können: Gute Autos bauen. Von wegen "den Chinesen das Feld überlassen". Geely scheint geradezu ein Garant für Erfolg zu sein. Und ob VW Lamborghini und Bentley vor dem Untergang bewahrt hat, bewage ich einmal zu bezweifeln. Sie haben sich diese Marken einfach unter den Nagel gerissen.

swizly 23. März 2017, 19:35 Uhr
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