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Gegenangebot

Scania will MAN

Foto: Scania

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania hat nach unbestätigten Medienangaben die finanziellen Voraussetzungen für ein Gegenangebot zur Übernahme seines deutschen Konkurrenten MAN geschaffen.

30.11.2006

Wie der britische Onlinedienst "breakingviews" unter Berufung auf "Insider" berichtete, könnte Scania 12,1 Milliarden Euro bieten und damit 1,8 Milliarden Euro mehr als MAN bei seinem von Scania abgelehnten Übernahmeangebot.

Weder Scania noch der größte schwedische Anteilseigner Investor wollten den Bericht kommentieren. Man behalte sich wie bisher alle Möglichkeiten vor, erklärte Investorsprecher Fredrik Lindgren. Ein MAN-Sprecher sagte: "Wir erwarten derzeit kein Gegenangebot." Zur Abwehr des als feindlich eingestuften Münchner Übernahmeversuches hat Scania in dieser Woche ganzseitige Anzeigen in allen großen schwedischen Zeitungen geschaltet. Darin werden die Aktionäre zur Ablehnung der Offerte aufgerufen. Unternehmenssprecherin Cecilia Edström sagte zur Begründung, MAN habe in seinem Prospekt für die Scania-Aktionäre nur unvollständige Informationen übermittelt.

Die EU-Kommission nannte keine Gründe für die Verlängerung der Prüfung. Üblicherweise wird die Wettbewerbsprüfung verlängert, wenn Unternehmen in Brüssel Konzessionen vorlegen oder nationale Wettbewerbsbehörden eine vollständige oder teilweise Übertragung der Fälle in ihren Kompetenzbereich wünschen.

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