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Geiger Cars Jeep Grand Cherokee

718 PS für den V8-Bullen

Tuning - Jeep Grand Cherokee von Geiger Cars - SUV Foto: Geiger Cars 15 Bilder

Geiger Cars rüstet den Jeep Grand Cherokee SRT V8 auf Sportwagen-Niveau – was die Längsdynamik angeht. In unter vier Sekunden soll der Allradler auf Tempo 100 kacheln. Das Motor-Update lässt sich der US-Car-Spezialist mit 23.900 Euro vergüten.

28.05.2015 Andreas Haupt Powered by

Was haben Lexus LFA, Gumpert Apollo Sport und Porsche 911 GT3 RS (997) mit dem Jeep Grand Cherokee 6.4 SRT Hemi V8 von Geiger Cars zu tun? Auf den ersten Blick gar nichts. Die Einen sind reinrassige Sportwagen, der Andere ein über 2,4 Tonnen schwerer SUV.  

V8-Leistungsupdate mit Kompressor

Wenn man sich aber die 0-100-Werte der genannten Autos anschaut, kommt man allerdings doch auf einen gemeinsamen Nenner. Alle vier fetzen in 3,9 Sekunden auf 100 Sachen. Einen kleinen Haken hat die Sache jedoch: Bei Porsche 911 GT3 RS (997), Gumpert Apollo Sport und Lexus LFA handelt es sich um von sport auto gemessene Beschleunigungswerte, beim Jeep Grand Cherokee 6.4 SRT Hemi V8 von Geiger Cars um eine Herstellerangabe. Sein Potential muss das Schwergewicht also noch in einem Test bestätigen. Bis es soweit ist, glauben wir dem Datenblatt vom US-Car-Spezialisten aus München.

Der will den SUV mit einem Update gewaltig aufgepumpt haben. In Zahlen: von 468 auf 718 PS und von 624 auf 776 Nm Drehmoment. Dafür spielte Geiger Cars an der Motorsoftware und tauschte die Kolben aus. Hauptverantwortlich für die Leistungssteigerung ist aber ein 2,9-Liter-Kompressor, durch den der V8 seine Luft schnauft. Zusätzlich installiert der Tuner noch einen Ladeluftkühler. Das Update-Paket frisst 23.900 Euro vom Kunden-Konto.

Mit 295 km/h über den Asphalt

Mit mehr Saft steigt auch die maximale Höchstgeschwindigkeit. Der Jeep Grand Cherokee 6.4 SRT Hemi V8 von Geiger Cars soll mit bis zu 295 km/h über die Straßen buttern - im Vergleich zum Serien-SUV bedeutet das ein Plus von 38 km/h.

Für 1.250 Euro rüstet Geiger Cars das Fahrzeug mit Sportfedern aus, die die Wuchtbrumme in Kurven weniger zur Seite einknicken lassen sollen. Neue Stabis tauscht man gegen 650 Euro aus. Für 5.490 Euro ziehen die Münchner einen 22-Zoll-Komplettradsatz auf. Weitere 2.900 fließen, wenn der Kunde eine spezielle Fahrzeug-Folierung wünscht.

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