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Gekühltes Ladekabel

Mehr Ladestrom, weniger Ladezeit

Ladekabel Ladestation Elektrotankstelle aufladen Foto: Huber + Suhner

Die Verbindungstechnik-Spezialisten von Huber und Suhner haben ein gekühltes Ladekabel für Elektroautos entwickelt, das die Ladezeiten drastisch reduzieren soll.

06.09.2016 Uli Baumann

Das gekühlte Ladekabel mit gekühltem Stecker soll es möglich machen Elektrofahrzeuge in extrem kurzer Zeit vollständig aufzuladen. Durch den erhöhten Leistungsdurchsatz sollen die Ladezeiten auf unter 20 Minuten (bei 80% Ladung) sinken können – sogar bei Batterien mit sehr hohen Kapazitäten.

Passende Ladestation fehlt noch

Heutige Schnellladestationen arbeiten mit einer Leistung von 50 Kilowatt und Ladeströmen von 120 Ampere, was bei der neuen Generation von Elektrofahrzeugen zu Ladezeiten von bis zu einer Stunde führt. Mit dem neuen gekühlten Kabelsystem sollen Ladeströme von 500 Ampere und mehr möglich sein. Dabei ist das Kabelsystem genauso flexibel und leicht zu handhaben wie handelsübliche Ladekabel. Zudem soll das neue Ladekabel trotz integrierter Kühlung einen geringeren Durchmesser als herkömmliche Ladekabel haben.

Noch in der Entwicklung befinden sich allerdings die passenden High-Power-Charging-Stations. Diese sollen mit einer Leistung von 350 Kilowatt und Ladeströmen von über 350 Ampere bei Personenwagen und bis zu 630 Ampere bei Nutzfahrzeugen arbeiten.

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