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General Motor und Chrysler

Chrysler weist GM-Fusionsgerüchte zurück

Foto: ams online

Neue Fusionsgerüchte bei GM und Chrysler: Chrysler bezeichnete in seinem der US-Regierung vorgelegten Sanierungsplan eine Ehe mit dem Opel-Mutterkonzern GM als die "beste Option" für ein Überleben.

20.02.2009

Dies ließ in der Branche und an der Börse am Freitag (20.2.) die Gerüchte über ein Zusammengehen neu aufflammen.

35 Prozent Fiat-Beteiligung an Chrysler

GM hatte jedoch Ende November die Gespräche mit Chrysler offiziell abgebrochen und die Absage seither mehrfach bekräftigt. Chrysler verwies am Freitag auf den vor einem Monat angekündigten Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns. "Wir führen und suchen keine Gespräche mit anderen Herstellern als Fiat", sagte Chrysler-Sprecher Stuart Schorr auf Anfrage am Freitag (20.2) in Detroit. Fiat will sich in einem ersten Schritt mit 35 Prozent an Chrysler beteiligen.

Entscheidung über Kredite liegt bei Barack Obama

Eine eigens eingesetzte Kommission ("Task Force") der US-Regierung sollte unterdessen laut US-Medien bei ihrem ersten Treffen am Freitag (20.2) die neuen Sanierungspläne der Hersteller prüfen. Bis zum 31. März müssen sie ihre Überlebensfähigkeit konkret beweisen. Die letzte Entscheidung über weitere Milliardenkredite liegt bei Präsident Barack Obama.

Eventuelle Werksschließungen auch in Europa

Die von den zwei Autobauern geforderten neuen Hilfen summieren sich zusammen mit bereits erhaltenen Krediten auf insgesamt 39 Milliarden Dollar. Im Gegenzug will allein GM weltweit etwa jeden fünften Arbeitsplatz streichen und Werke womöglich auch in Europa schließen.

20 Prozent von Chrysler noch in Daimler-Hand

Chrysler gehört mehrheitlich dem US-Finanzinvestor Cerberus. Knapp 20 Prozent hält noch der deutsche Daimler-Konzern, der sich davon aber so schnell wie möglich trennen will.

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