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General Motors

GM mit Milliardengewinnen - Börsengang naht

GM Logo Foto: dpa

Beim größten US-Autobauer General Motors läuft es immer runder. Nachdem der Konzern erst zu Jahresbeginn in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt war, erwirtschaftete GM im zweiten Quartal bereits einen Nettogewinn von 1,3 Milliarden Dollar.

12.08.2010

"Ich bin sehr zufrieden mit unseren Fortschritten", sagte Finanzchef Chris Liddell am Donnerstag (12.8.) in Detroit.  Der Umsatz stieg um 44 Prozent auf 33,2 Milliarden Dollar. Vor allem in Nordamerika und in Asien boomen die Autoverkäufe.

Opel und Vauxhall mit schlechten Verkäufen

Dagegen läuft es bei den europäischen Töchtern Opel und Vauxhall weiter mau. Sie verkauften nach dem Auslaufen der staatlichen Absatzhilfen weniger Autos als vor einem Jahr. Immerhin konnte GM Europe seinen Verlust dank Einsparungen auf operativ 160 Millionen Dollar eindämmen. Vor einem Jahr, zu Zeiten der Insolvenz, hatte die alte GM noch einen Megaverlust von 12,9 Milliarden Dollar eingefahren. Der Staat musste rettend eingreifen und das Unternehmen mit milliardenschweren Hilfen vor der Pleite bewahren. GM verschwand von der Börse. 

GM-Börsengang steht bevor

Mittlerweile steuert General Motors auf seine Rückkehr an die Börse zu. Schon am Freitag könnte das Unternehmen die Details bekanntgeben, meldeten örtliche Medien. Beobachter interessiert insbesondere, wie viele Aktien im ersten Schritt unters Volk gebracht werden - wie viel Einfluss also der Staat als Hauptaktionär aufgeben und wie viel Eigenständigkeit General Motors zurückgewinnen wird. Erwartet wird ein Volumen von mindestens zehn Milliarden Dollar.

Der Börsengang selbst steht frühestens ab 1. Oktober an.  An diesem Donnerstag legt der Hersteller seine Zahlen für das zweite Quartal vor. Konzernchef Ed Whitacre hatte bereits von einem hervorragenden Abschneiden gesprochen. GM profitiert von seinen Kosteneinsparungen und dem boomenden Automarkt in der Heimat und in Asien. Die Beinahepleite von vor einem Jahr scheint weit weg. Damals hatte nur eine 50 Milliarden Dollar schwere Finanzspritze der US- Regierung das Unternehmen vor dem Untergang bewahrt. Deshalb hält nun Washington die Zügel in der Hand. 

Nach Informationen des "Wall Street Journal" hat sich GM eine Kreditlinie von fünf Milliarden Dollar gesichert, um künftiges Wachstum finanzieren zu können. Insgesamt zehn Banken stehen demnach hinter der Zusage, darunter die Bank of America, Morgan Stanley und JP Morgan. Die Kreditlinie verschafft dem Unternehmen finanzielle Unabhängigkeit und dürfte beruhigend auf die Investoren des Börsengangs wirken.  

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