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General Motors nach der Insolvenz

GM überrascht mit geringerem Verlust

General Motors Foto: dpa 45 Bilder

Der Opel-Mutterkonzern General Motors sieht nach seinem Neustart wieder Licht am Ende des Tunnels. Nach dem Abschluss des Insolvenzverfahrens schrieb der größte US-Autobauer im dritten Quartal zwar noch immer ein Minus von 1,2 Milliarden Dollar (802 Millionen Euro).

16.11.2009

Der Verlust war aber kleiner als von vielen Experten geschätzt. General Motors (GM) will nun den Schuldenabbau bei den Regierungen der USA und Kanada mit Raten in Milliardenhöhe beginnen, wie der Konzern am Montag (16.11.) am Sitz in Detroit (Michigan) bekanntgab. Die Rückzahlungen starten damit weit früher als erwartet.

Der Umsatz lag im dritten Quartal bei 28 Milliarden Dollar. Das waren fünf Milliarden Dollar mehr als im zweiten Quartal. Die Zahlen sind wegen des Insolvenzverfahrens aber nur schwer vergleichbar. Der von GM genannte "betriebswirtschaftliche" Verlust könnte zudem noch bestimmte Sondereffekte ausklammern.

Ergebnisse liegen auf einem soliden Fundament

"Wir haben noch viel mehr Arbeit vor uns", räumte GM-Chef Fritz Henderson ein. "Aber die Ergebnisse belegen das solide Fundament, das wir für den neuen GM-Konzern legen."

Seit Anfang 2005 hatte der US-Hersteller Verluste von mindestens rund 90 Milliarden Dollar angehäuft. Der Konzern war mit Staatshilfen von mehr als 50 Milliarden Dollar vor dem Untergang gerettet worden.

Das Geschäft außerhalb Nordamerikas schrieb im dritten Quartal vor Zinslasten, Steuern und Sonderfaktoren schwarze Zahlen - auf dem Heimatmarkt war GM erneut rot. Dem Autobauer gelang es, im operativen Geschäft seine Kassen wieder aufzufüllen. Allerdings befürchtet GM, im vierten Quartal, doch erneut Bargeld zu "verbrennen".

Der weltweite Marktanteil von GM sei seit Jahresmitte ganz leicht auf 11,9 Prozent gestiegen. Dazu habe unter anderem der Astra von Opel beigetragen.

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