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General Motors

GM bezahlt Saab-Schulden bei Lieferanten

Foto: Saab 50 Bilder

Der US-Autokonzern General Motors (GM) will Schulden seiner insolventen schwedischen Tochter Saab umgehend begleichen und so die Fortsetzung der Produktion sichern.

02.03.2009

GM-Einkaufschef Bo Andersson kündigte am Montag (2.3.) in einem Interview mit der Stockholmer Wirtschafts-Tageszeitung "Dagens Industri" an, dass der selbst um sein Überleben kämpfende Mutterkonzern 1,3 Milliarden Kronen (113 Mio. Euro) an Lieferanten überweisen will.

Saab will unabhängig sein

Zu ihnen gehören auch der indische Stahlkonzern Arcelor Mittal und Thyssen Krupp in Deutschland. In der Vorwoche musste Saab die Produktion einen Tag wegen nicht beglichener Schulden beim Zoll unterbrechen. Der relativ kleine schwedische Autobauer will ebenso wie die deutsche GM-Tochter Opel unabhängig vom bisherigen Mutterkonzern überleben. 

Produktion mit Insolvenzverwalter

Nach dem Antrag auf Gläubigerschutz vor anderthalb Wochen  soll die Produktion mit 4.100 Beschäftigten für vorerst drei Monate unter Aufsicht eines Insolvenzverwalters weitergeführt werden. Saab stellt auf dem diese Woche beginnenden Autosalon in Genf sein neues Modell Saab 9-3X vor.
 

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