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Genfer Autosalon 2009

Viele Neuheiten, weniger Besucher

Autosalon Genf 2009 Impressionen Foto: Dino Eisele 136 Bilder

Am Sonntag (15.3.) ging der 79. Genfer Automobilsalon zu Ende. Insgesamt strömten 648.000 Besucher in die Messehallen am Lac Leman – ein Rückgang von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

16.03.2009

2008 verzeichnete die Messe noch 715.000 Besucher. Salon-Präsident Luc Argand bezeichnete den Rückgang angesichts der aktuellen Wirtschaftslage als hinnehmbar. Dabei hatten die Veranstalter ursprünglich mehr als 700.000 Besucher erwartet.

Auf ins Elektrozeitalter

Während der vergangenen elf Tage gab es in Genf 130 Welt- und Europapremieren zu bestaunen. 250 Aussteller zeigten ihr Produkte auf rund 78.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Messe in Genf, die zu den fünf wichtigsten Automessen weltweit zählt, war damit komplett ausgebucht.

Stark vertreten waren in diesem Jahr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und neue Energietechnologien. So zeigte zum Beispiel der Schweizer Frank Rinderknecht mit dem Rinspeed iChange ein elektrobetriebenes Fahrzeug, das seine Karosserieform variieren kann. Mitsubishi gab sogar bekannt, dass die Produktion des ebenfalls in Genf gezeigten Elektroautos Mitsubishi i-MIEV bereits in Kürze beginnt und der kleine E-Japaner schon 2010 nach Europa kommen wird.

Sportlich, sportlich

Auch die Tuner verschließen sich dem Umweltthema nicht, wie Sportec mit dem
erdgasbetriebenen SP 550 mean&clean auf Basis des Porsche Turbo beweist. Einen besonders extremen Elektro-Sportwagen stellte Koenigsegg mit dem Koenigsegg Quant vor.

Natürlich gab es in Genf auch benzinbetriebene Sport- und Supersportwagen zu bestaunen. So verzückte der Pagani Zonda R das Publikum mindestens ebenso nachhaltig wie Lamborghini Murciélago Superveloce, Spyker C8 Aileron, Aston Martin DBS Volante und Lotus Exige S. Letzterer vereint -dem Leichtbau sei Dank- auf nahezu perfekte Weise die Fahrwerte eines Sportwagens mit relativ niedrigem Kraftstoffkonsum.

Die Redaktion verkündet

So viele Premieren und neue Fahrzeuge waren für die Redakteure von auto motor und sport wie jedes Jahr wieder Anlass, ihre persönlichen Topps und Flopps des Genfer Automobilsalons zu küren. Einigkeit herrschte fast ausnahmslos in der Ablehnung spritvernichtender Schrankwände wie dem Brabus ML 63 Biturbo oder dem wenig einfallsreichen Sondermodell Bugatti Veyron Bleu Centenaire.

Den optischen Reizen eines Infiniti Essence oder Alfa Romeo Mito GTA Concept erlagen hingegen nicht wenige Redaktionsmitglieder. Aber auch darüber hinaus gab es in Genf viel zu bestaunen. Wer sich nicht selbst vor Ort ein Bild von der automobilen Zukunft machen konnte, der wird in unserer Video-Übersicht der Genf-Neuheiten sicher fündig.

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