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Genfer Autosalon im Rückblick

Die wichtigsten Studien seit 2006

Foto: Pininfarina 50 Bilder

Der Autosalon in Genf bildet nicht nur den alljährlichen Auftakt der Automobilmessen, die Messe in der Schweiz ist auch eine große Bühne für Studien und Konzepte. Ein Blick zurück auf die wichtigsten Studien der vergangenen Jahre.

27.02.2011 Holger Wittich

Die Nähe zu Italien macht den Genfer Autosalon zu einem Tummelplatz der italienischen Karosserieschneider: Pininfarina, Bertone, Zagato, große Namen, die in Genf Aufsehen erregten.

Designschmieden können schön, schnell und sparsam

Anlässlich des 100. Geburtstages von Alfa Romeo gab es 2010 mit dem 2uettottanta oder dem Pandion futuristische Designs zu bewundern, die den Style der Marke transportieren sollten. Mit diesem Anspruch trat 2007 auch Zagato mit seinem wunderschönen Diatto Ottovu an oder 2008 mit dem Bentley Continental GTZ. Doch die Designschmieden können nicht nur "schön", sondern schon damals die Zeichen der Zeit erkennend, auch "schnell und sparsam": So steuerte 2009 Giugiaro zum Beispiel einen 300 km/h schnellen Hybrid-Supersportler bei, der lediglich zwei Liter pro 100 Kilometer verbrauchen sollte 2008 war es mit dem Quaranta ebenfalls ein V6-E-Motor-Hybrid-Sportler.

"Kollege" Pininfarina steuerte 2008 mit dem Sintesi einen fast fünf Meter langen Sportler mit Brennstoffzelle bei und Italdesign legte 2007 mit dem Vadhò eine Flügeltürer-Zweisitzer mit Wasserstoff-V12 auf.  Leider hatten viele dieser Studien das gleiche Schicksal, ihnen blieb eine Serienfertigung verwehrt.

Dacia Duster - aus Mut wird Brot und Butter

Mit dem heutigen Wissen um die aktuelle Modellpalette sind die Hersteller-Studien vom Genfer Autosalon hingegen ein wahrer Quell der Freude. Gut, Studien wie ein Audi A1 E-Tron tragen nicht unbedingt zum Freudentaumel bei, während die mutige Dacia Duster-Studie eher Tränen der Trauer produziert, kennt man das aktuelle Serienmodell.

Und dass ein Nissan Qazana, 2008 in Genf präsentiert, später mal als Nissan Juke fast unverändert gebaut würde, konnte vor drei Jahren auch noch niemand wissen - und heute kaum glauben. Hingucker aus den letzten fünf Jahren sind jedoch der Toyota Hybrid X von 2007, der die neue Generation des Prius und des Prius Vans in sich vereint.

Aus Concept-A wird Tiguan

Oder aber das VW Concept A-Modell, das 2006 einen ersten Ausblick auf den VW Tiguan bescherte. Die Highlights der Studien vom Genfer Autosalon sind - quasi als Heimspiel - die Konzeptfahrzeuge von Rinspeed. Sei es nun der Zazen, ein Porsche 997 Carrera mit Glaskuppel, oder der Squba von 2008, der nicht nur schnell fahren, sondern auch tief tauchen konnte.

Wenn Studien Studien bleiben (müssen)

Doch auch die Designer und Techniker der großen Automobilhersteller haben auf dem Genfer Autrosalon Studien und Konzeptfahrzeuge präsentiert, die niemals in Serie gingen: Die SUV-Studie Spyker Peking to Paris fiel dem wirtschaftlichen Desaster der Marke ebenso zum Opfer wie der Roadster Dodge Demon oder der Saab Aero X.

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