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Geschichte des Antriebs

Von Wasserdampf bis Wasserstoff

Museum Autovision Foto: Museum Autovision

Wer in Europa war nun eigentlich der erste Mensch, der ein Automobil steuerte? Und mit welchem Antriebssystem? Das Museum Autovision in Altlussheim bei Speyer hat sich diesen Fragen angenommen und mit zahlreichen historischen Dokumenten und Fundstellen sowie Aussagen von Kennern recherchiert.

06.07.2009 Powered by

Das Ergebnis brachte so manche Überraschung mit sich. Die Frage nach dem Erfinder des Automobils wurde dabei immer mehr zur Nebensache.

Vielmehr Beachtung fand die Tatsache, dass im Auto anfangs nicht der Benzinmotor, sondern um 1900 der Dampfmotor mit 40 Prozent Marktanteil die Nummer eins im Auto war. Mit 38 Prozent folgte der Elektromotor. Am Ende der Liste fand sich der damals noch als unzuverlässig geltende Benzinmotor mit 22 Prozent Marktanteil.

Benzinmotor setzte sich erst spät durch

Der Benzinmotor setzte sich erst fünf Jahre später durch und errang 51 Prozent Marktanteil und damit die Mehrheit. In der heutigen Zeit werden der Benzin- und Dieselmotor aufgrund von Umweltproblemen und rasantem Schwinden der Öl-Ressourcen aber wieder in Frage gestellt - nach kaum mehr als 100 Jahren. Ein Grund mehr, sich mit der Geschichte des Automobils auseinander zu setzen.

Das Museum Autovision machte sich deshalb an die Arbeit, um als erstes Museum anhand historischer Exponate, Lehrtafeln und Filmen die Anfänge und die Chancen und Aussichten der drei Motorensysteme in einer Dauerausstellung zu präsentieren. Das Ergebnis ist eine Ausstellung, die die Geschichte der Mobilität von Wasserdampf bis Wasserstoff erklärt. Hinzu kommen weitere Ausstellungsbereiche wie "Mobilität der Zukunft", "Vor- und Nachkriegsmobilität" oder die weltweit einzige "Wankel-Dauerausstellung".

Weitere Informationen unter www.museum-autovision.de. Das Museum hat donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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