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Gestorben

Jimmy Stewart

Mit 76 Jahren ist der Ex-Rennfahrer Jimmy Stewart am 3. Januar 2008 gestorben.

24.01.2008 Kai Klauder Powered by

Zunächst nahm der Bruder von Jackie Stewart an Bergrennen teil, verlagerte dann sein Interesse aber auf Rundkurs-Rennen. Er fuhr während seiner Karriere für Ecurie Ecosse und die Aston Martin-Werksmannschaft auf Jaguar, Cooper-Bristol und Connaught. Sein einziges Formel 1-Rennen bestritt der Schotte 1953 auf einem Cooper T20 beim Großen Preis von Großbritannien, bei dem auch sein Bruder Ian - auf Connaught-Lea Francis - teilnahm.

Rennfahrerkarriere mit vielen Unfällen

Nach einigen schweren Unfällen musste Jimmy bereits 1955 im Alter von 24 Jahren seine Rennfahrerkarriere aufgeben. Er brach sich 1954 bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans einen Arm, bei den 1000 km Nürburgring im gleichen Jahr verletzte er sich wieder schwer. Nach seiner Rennsportlaufbahn arbeitete er als Autoverkäufer in Großbritannien und den USA. Zuletzt lebte Jimmy Stewart wieder ganz in der Nähe von Dumbarton in Schottland, wo er aufgewachsen war.

Die Stewarts - eine Rennfamilie

Neben Jimmy und Jackie fuhr auch Ian Stewart, der dritte im Bunde bei Autorennen. Ihr Vater Bob Stewart, Besitzer eines Autohauses, war einst selbst bei Motorradrennen angetreten und finanzierte die ersten Rennsportambitionen seiner Söhne.

Jimmys jüngerer Bruder Jackie Stewart durfte nach den schweren Unfällens eines großen Bruders zunächst keine Rennen fahren. Jimmy empfahl ihn schließlich Ken Tyrrell und so konnte Jackie seine Karriere starten, die ihm drei Weltmeisterschaften einbrachte. In seiner Autobiografie beschreibt Jackie Stewart den großen Einfluss seines älteren Bruders, der ihn zum Rennsport gebracht habe: "Ich verdanke ihm fast alles", schreibt Jackie, denn "er zeigte mir den Weg".

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