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Getrag

Standorte in Deutschland sollen erhalten bleiben

Foto: Getrag

Der wegen der massiven Absatzkrise auf den Automärkten ins Trudeln geratene Getriebehersteller Getrag will alle seine Standorte in Deutschland erhalten. "Es werden zwar Arbeitsplätze abgebaut, es wird grundsätzlich aber keine betriebsbedingten Kündigungen geben", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch (21.1.) in Untergruppenbach (Heilbronn).

21.01.2009

Auf ein entsprechendes Restrukturierungskonzept habe sich die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall geeinigt. Wie viele Jobs an welchen Standorten gestrichen werden sollen, wollte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Insgesamt arbeiten bei Getrag in Deutschland rund 3.100 Menschen. Neben der Zentrale in Untergruppenbach mit 710 Mitarbeitern hat Getrag vier Werke in Deutschland.

Werk Ludwigsburg wird nicht geschlossen

Am Standort Ludwigsburg bei Stuttgart arbeiten 470 Menschen, in Rosenberg (Neckar-Odenwald-Kreis) 450, in Neuenstein (Hohenlohekreis) rund 1.000 und im bayerischen Bad Windsheim 450.  

In der vergangenen Woche hatte Getrag angekündigt, wegen der Auftragseinbrüche möglicherweise das Werk Ludwigsburg zu schließen.

27 Millionen Euro müssen eingespart werden

Dort sollten den früheren Planungen zufolge 250 Arbeitsplätze abgebaut werden, in der Konzernzentrale 130. Um das Unternehmen langfristig zu sichern, müssten rund 27 Millionen Euro eingespart werden, lautete die ursprüngliche Planung.

Die Arbeitnehmervertreter forderten dagegen den Erhalt aller Standorte, einen sozialverträglichen Abbau von höchstens 234 Beschäftigten und Einsparungen von insgesamt 15,2 Millionen Euro. Getrag beschäftigt weltweit rund 13.600 Mitarbeiter an 25 Standorten. Im Jahr 2007 wurde ein Umsatz von 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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