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Getrag und DC

Zukunft Doppelkupplungs-Getriebe

Foto: Getrag

Getrag und Daimler-Chrysler haben eine Kooperation zur Fertigung von Doppelkupplungsgetrieben in Nordamerika vereinbart, das gaben der Automobilzulieferer am Donnerstag (15.2.) in Untergruppenbach bekannt.

16.02.2007

Die Chrysler Group hat in ihrem auf drei Jahre ausgelegten "Recovery and Transformation Plan" Investitionen von 2,3 Milliarden Euro für neue Motoren, Getriebe und Achsen, eingeplant. Das beinhaltet die Weiterentwicklung der Getriebetechnologie mit Getrag in Nordamerika. Zum Standort und Umfang dieser Kooperation wollte sich Getrag nicht äußern, jedoch wird dies keine Auswirkung auf Standorte in Europa haben. Das Doppelkupplungsgetriebe soll sich auf dem amerikanischen Markt gegen die Automatik durchsetzen.

Der Vorteil moderner Doppelkupplungsgetrieben liegt nicht nur im Verbrauch, sondern ermöglicht auch ein Gangwechsel mit hohem Fahrkomfort. Dies gelingt dadurch, das nicht nur die Kupplungen doppelt vorhanden sind, sondern im Prinzip gibt es auch zwei Getriebe. Der Clou bei einem Doppelkupplungs-Getriebe ist, dass der Kraftfluss vom Motor immer nur über eine Kupplung und ein Teilgetriebe läuft, während der nächste Gang im zweiten Teilgetriebe bereits eingelegt ist. Beim Gangwechsel wird also gar nicht mehr geschaltet, sondern nur noch die eine Kupplung geöffnet und die andere gleichzeitig geschlossen. So erfolgt der Übersetzungswechsel vollkommen ruckfrei und ohne Zugkraftunterbrechung an den Antriebsrädern.

Die Neuauflage des Smart Fortwo wird auch mit einem von Getrag entwickeltem automatisiertem Fünfgang-Schaltegtriebe bestückt.

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