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Oettinger Audi RS3

Getunter Kompaktwagen schneller als Audi R8

Oettinger Audi RS3 - Tuning - Kompaktsportwagen Foto: Oettinger 8 Bilder

Der Fünfzylinder-Turbo im Audi RS3 hat noch Reserven. Tuner Oettinger legt sie frei und pusht den Motor auf 520 PS und 680 Nm. Damit kachelt der Kompaktsportwagen schnell wie ein R8 auf 100 km/h. Noch mehr Leistung? Soll folgen.

26.04.2016 Andreas Haupt 1 Kommentar Powered by

Huschen wir einmal schnell über das Datenblatt. So wie der Audi RS3 über die Landstraße fegt. 2,5 Liter, Fünfzylinder, Abgasturboaufladung, 367 PS, 465 Nm, Allrad, 0-100 km/h in 4,3 Sekunden, Topspeed von 250 km/h. Weil elektronisch gefesselt.

Das klingt zunächst einmal ausreichend, oder? Nein, finden die Tuner. Abt trainierte den RS3 bereits auf 450 PS. MTM auf über 500. Jetzt folgt Oettinger. Der Spezialist aus Friedrichsdorf dreht noch weiter an der Leistungsschraube. Das Ergebnis: 520 PS und 680 Nm für den getunten Audi RS3. Also ein Plus von 153 PS und 215 Nm im Vergleich zur Serien-Version.

Oettinger RS3 so schnell wie R8 V10

Mit diesen Leistungsdaten überflügelt der Oettinger Audi RS3 nicht nur die versammelte Konkurrenz in der Klasse der Kompaktsportwagen bei weitem. Sondern empfiehlt sich für höhere Aufgaben. In der Boxsprache ausgedrückt: Der RS3 steigt von der Mittelgewichts- in die Schwergewichtsklasse auf.

Die Tuning-Rakete hetzt in 3,3 bis 3,5 Sekunden auf Landstraßentempo. Je nachdem, welche Schlappen sich in den Radhäusern drehen. Ein Audi R8 V10 mit 540 PS meistert diese Disziplin in 3,5 Sekunden. Auch danach zieht der Oettinger-Audi weiter durch: Die 200 km/h fallen nach 11,5 Sekunden. Bis 310 km/h darf der RS3 weiter beschleunigen. Auf Wunsch auch mit Auspuffklappen-Steuerung mit ständig geöffneten Klappen im Dynamik-Modus.

750-PS-Variante in der Pipeline

Die Leistungssteigerung erreicht der Tuner durch eine Reihe von Umbaumaßnahmen. Oettinger reißt den Serien-Turbo raus und ersetzt ihn durch einen größeren Lader. Außerdem macht man dem Kompaktsportler die Atemwege frei, indem man die Ansaugluftführung modifiziert. Dem RS3 verpasst Oettinger zudem einen Sportfilter. Nach den Modifikationen an der Hardware muss der Tuner auch an der Software tüfteln und dem RS3 die passenden Kennfelder schreiben. Das Zusammenspiel aller Komponenten stimmt Oettinger auf dem eigenen Leistungsprüfstand ab.

Für den Umbau auf 520 PS veranschlagt Oettinger je nach Hosenrohr-Variante (Teil hinter dem Krümmer), zwischen 8.925 und 10.390 Euro. Plus 2.142 Euro Montagekosten. Deutlich weniger kostet die 430-PS-Variante mit verändertem Motormanagement (2.490 Euro + 150 Euro Montage). Doch aufgepasst: Oettinger hat noch zwei weitere Ausbaustufen in der Pipeline: 650 und 750 PS. Damit würde der RS3 wohl weit mehr Supersportwagen rasieren als nur den R8 V10.

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iBOOM 9. Mai 2016, 11:27 Uhr
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