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Gewerkschaft UAW will Sanierungskurs bei GM unterstützen

GM Logo Foto: GM

Die mächtige US-Autogewerkschaft UAW will den scharfen Sanierungskurs beim weltgrößten Autokonzern General Motors (GM) generell unterstützen. Dies sagte eine UAW-Sprecherin am Donnerstag (10.6.) nach einem Treffen von mehreren hundert Gewerkschaftsdelegierten in Detroit.

10.06.2005

Die UAW sei bei der Frage der Gesundheitskosten zu Zugeständnissen bereit, um dem Unternehmen zu helfen. Allerdings sei eine komplette Öffnung des noch bis Ende 2007 laufenden Tarifvertrages mit GM ausgeschlossen.

GM wird in den USA bis 2008 mindestens 25.000 Stellen streichen sowie Auto- und Komponentenwerke schließen. Die Produktionskapazität soll bis Ende dieses Jahres auf fünf Millionen Autos reduziert werden gegenüber sechs Millionen in 2002. Die Kosten sollen jährlich um 2,5 Milliarden Dollar verringert werden.

Das Unternehmen will gemeinsam mit der UAW einen Weg finden, um die Krankenversicherungskosten zu reduzieren. So könnte die Selbstbeteiligung der Betroffen erhöht werden. GM muss allein in diesem Jahr 5,6 Milliarden Dollar für Pensions- und Gesundheitskosten von aktuell Beschäftigten und Rentnern zahlen. Dies koste den Autobauer 1.500 Dollar je Fahrzeug.

GM hatte im ersten Quartal 2005 in Nordamerika, seinem mit Abstand größten Markt, ein Minus von 1,3 Milliarden Dollar verbucht. Das GM-Kreditrating wurde kürzlich von der Ratingagentur Standard & Poor's auf das berüchtigte Niveau von Schrottanleihen heruntergestuft. Vor allem die japanische Konkurrenz macht GM auf dem Heimatmarkt schwer zu schaffen.

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