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Gewinneinbruch 2013 bei Renault

Hersteller hält an alten Zielen fest

Der Konzernumbau sorgte bei Renault für einen Gewinneinbruch in 2013.

Trotz des Gewinneinbruchs im letzten Jahr blickt Renault optimistisch in die Zukunft und glaubt weiterhin an die 2006 ausgegebenen Ziele. Eine Modelloffensive, Kosteneinsparungen und die Expansion in Schwellenländern sollen den Umsatz und Gewinn steigern.

14.02.2014 auto motor und sport

2013 lief für Renault durchaus durchwachsen. Zwar schreibt der zweitgrößte französische Autobauer nach wie vor schwarze Zahlen. Dennoch musste der Hersteller deutliche Gewinneinbußen verkraften. So wies Renault in der Jahresbilanz einen Gewinn von 586 Millionen Euro aus. 2012 lag diese Summe noch etwa bei dem dreifachen Wert. Die Gewinnmarge betrug damit etwa drei Prozent in 2013. Als Gründe führte der Konzern die sanktionsbedingt weggebrochenen Iran-Geschäfte und einen teuren Konzernumbau an.

Kosteneinsparungen, Modelloffensive und Expansion

Trotz des deutlichen Gewinneinbruchs hält Renault an alten Margenzielen fest. Schon 2006 plante der französische Hersteller, den operativen Gewinn bis 2009 auf rund fünf Prozent des Umsatzes zu steigern. Das Ziel wurde jedoch nie erreicht. Doch nach wie vor hat der Konzern die fünf Prozent Gewinnmarge vor Augen. Nun soll es spätestens 2017 so weit sein - und der Umsatz von derzeit rund 41 auf 50 Milliarden Euro steigen.

Erreichen will Renault dieses Ziel unter anderem durch eine Ausweitung der Synergien mit Konzernpartner Nissan. Der Hersteller hält dadurch Kosteneinsparungen von etwa 4,3 Milliarden Euro pro Jahr für realistisch. Im Herbst 2014 startet zudem eine Modelloffensive. Den Anfang machen der neue Renault Twingo und der Transporter Trafic. Später sollen neue Generationen von Mégane, Scénic und Espace sowie gänzlich neue Modelle folgen.

Zudem will der Autobauer verstärkt auf Schwellenmärkte wie Brasilien und Russland setzen. Auch in China hinkt der französische Hersteller derzeit noch hinterher. Die Erfolgsaussichten insbesondere in den Schwellenländern sind jedoch nur schwer zu prognostizieren. Dort sind die Pkw-Märkte noch weniger stabil als in Europa.

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