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Ghosn

Unzufrieden mit Deutschland-Geschäft

Foto: Renault

Nissan-Chef Carlos Ghosn ist einem Zeitungsbericht zufolge mit der Geschäftsentwicklung des japanischen Autobauers in Deutschland unzufrieden und will Fortschritte sehen.

18.08.2008

Die deutschen Manager müssten den Marktanteil bis zum Jahr 2012 von aktuell 1,5 Prozent auf drei Prozent verdoppeln, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf das Umfeld von Ghosn, der Nissan und den französischen Autokonzern Renault in Personalunion führt.

Um dieses Wachstum zu erreichen, müsse Deutschland-Chef Andreas Gabriel den Neuaufbau seines Verkaufsnetzes schnell abschließen, heißt es in dem Bericht. Dazu fehlten ihm 120 Händler. In diesem und im nächsten Jahr wolle er jeweils 55 Verträge schließen. Aktuell verfüge Nissan über 400 Partner in Deutschland.

Günstige Modelle für Europa

Wie die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise schreibt, wollen die Japaner in Europa in den nächsten Jahren zudem zwei neue Modelle anbieten. Ein kompaktes Crossover-Fahrzeug werde als kleiner Bruder des Bestsellers Qashqai für rund 15.000 Euro erhältlich sein. Ein in Indien gebautes Billigauto, das nur etwa 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen soll, trete in der Preisklasse von 8.000 Euro an. Von jedem der beiden Modelle wolle Nissan mehr als 10.000 Stück in Deutschland verkaufen.


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