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Gibbs Aquada

Wässrige Mischung

Foto: Gibbs 14 Bilder

Crossover-Modelle liegen voll im Trend - gekreuzt werden Kombis und Coupés, Sportwagen und Offroader. Der britische Hersteller Gibbs bringt mit dem Aquada jetzt jetzt eine Kreuzung aus Sportwagen und Rennboot auf die "Wasser"-Straße.

11.05.2004

Optisch kommt der Aquada wie ein aufgedunsener Mazda MX-5 daher. Unter der Karosse aus Fiberglas, die tatsächlich die Hauptscheinwerfer des Japan-Roadsters trägt, ruht ein Aluminium-Spaceframe-Chassis, das drei Passagieren Platz bietet. Unkonventionell, wie die ganze Konstruktion ist auch die Sitzanordnung im Aquada. Der Fahrer sitzt mittig im wasserfesten Interieur und wird von den Passagieren links und rechts flankiert. Über den drei Plätzen macht sich auf Wunsch ein leichtes, nur gestecktes Stoffverdeck breit, das aber in Ermangelung an Seitenfenstern eher als Sonnen- denn als Wetterschutz dient.

Angetrieben wird der Aquada von einem vor der Hinterachse montierten 2,5-Liter-V6-Motor aus dem Land Rover Freelander mit einer Leistung von 177 PS und einem maximalen Drehmoment von 240 Nm. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder übernimmt eine Fünfgang-Automatik.

So gerüstet erreicht der 1.350 Kilogramm schwere Aquada in neun Sekunden aus dem Stand Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit des Amphibienautos soll bei 161 km/h liegen. Immerhin satte 53 km/h erreicht der Aquada im nassen Element.

Metamorphose per Knopfdruck

Fahrtauglich wird er dort nach einem Knopfdruck am Armaturenbrett. Ist der Aquada ins Wasser eingefahren klappen sich alle vier Räder hydraulisch gesteuert in die Radkästen zurück, die Hinterräder werden vom Antrieb abgekoppelt und das Jetstrahl-Triebwerk mit einer Schubkraft von einer Tonne am Heck des Wasserfahrzeugs aktiviert. Gesteuert wird nun mit einer Steuerdüse am Antrieb, für die Spurhaltung garantiert der kielförmig ausgelegte Unterboden. Hat man genug vom Wasserausflug genügt wiederum ein Knopfdruck und der Aquada verwandelt sich zurück in ein Auto.

Wer jetzt denkt mit dem Aquada lassen sich günstig die Hobbies Sportwagen und Sportboot kombinieren, sieht sich getäuscht, den der Aquada kostet gut 150.000 Pfund, umgerechnet 225.000 Euro, und ist damit alles andere als günstig.

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