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Giugiaro Gea auf dem Autosalon Genf

Autonomes Luxusautomobil der Zukunft

03/2015 Giugiaro Gea Foto: Stefan Baldauf 15 Bilder

Das Auto der Zukunft fährt autonom und bietet so seinen Passagieren ganz neue Freiheiten. Diesen wahren Luxus interpretiert die italienische Designschmiede Giugiaro auf dem Autosalon in Genf mit der Studie Gea.

04.03.2015 Uli Baumann

Luxus definiert sich aber auch weiterhin über einen imposanten Auftritt, das weiß auch Giugiaro und gestattet dem Gea eine Gesamtlänge von 5,37 Meter, einen Radstand von 3,33 Meter, eine Breite von 1,98 Meter sowie eine Höhe von 1,46 Meter. Damit liegt der Gea voll im Segment der Luxuslimousinen. Adäquat präsentiert sich auch der projektierte Antrieb. Vier Elektromotoren leisten zusammen 570 kW und sorgen für Allradantriebskomfort und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der trotz hohem Einsatz von Aluminium, Carbonfaser und Magnesium zwei Tonnen schwere Gea rollt dabei auf 26 Zoll großen Vielspeichen-Felgen, die mit 295/25er Reifen bezogen sind.

Innenraum mit drei Konfigurationsmodi

Die wahren Zukunftswerte trägt der Giugiaro aber im Innenraum. Werden per Smartwatch oder Smartphone die gegenläufig öffnenden Portale entriegelt, so weist eine rote LED-Beleuchtung den Weg - barrierefrei ohne B-Säule - in den opulenten Innenraum. Über die zentrale Bedieneinheit in Form einer kugelförmige Steuereinrichtung zwischen den beiden Fondsitzen, können die Passagiere zwischen Business, Wellness und Relax wählen. Entsprechend wird das multifuktionale Interieur umsortiert. Wird autonom gefahren, so verdunkeln sich die Scheiben elektrisch. Zudem ändern die LED- und Laserleuchten außen ihre Farbwahl um der Umwelt den Betriebsmodus anzuzeigen.

Im Business-Modus verwandelt sich Gea in ein reisendes Büro. Zwei transparente, 19 Zoll große LED-Displays senken sich vom Innenhimmel in Höhe der Fondsitze herab und der Beifahrersitz wird um 180 Grad gedreht. Wir die Lehne vollständig umgelegt ergibt sich ein Ablagetisch.

Giugiaro Gea lässt sich auch selbst fahren

Im Wellness-Modus wird der Gea zum mobilen Fitnessstudie. Aus den Sitzen erheben sich Haltegriffe für verschiedene sportliche Übungen, aus dem Boden zwei Stepper. Ein kleines Kühlfach hält dazu Erfrischungen bereit. Im Dream-Modus schafft die Ambiente-Beleuchtung eine beruhigende Lichtstimmung, die Sitze werden in den Ruhe- oder Bettmodus gefahren. Das entsprechende Ambiente im innenraum schaffen Leder, Seide, Edelstahl und Glasfasergewebe.

Will man den Gea tatsächlich selbst steuern so liefert das vor dem Fahrer positionierte digitale 12-Zoll-Kombiinstrument mit speziell entwickelter grafischer Benutzeroberfläche alle Informationen, die für die Fahrzeugführung und die Steuerung der Funktionen (Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Navigation, Batterieladeniveau, verbliebene Reichweite usw.) benötigt werden. An beiden Seiten sind vertikal zwei 3,5 Zoll Displays angebracht, die die Bilder der seitlichen Videokameras zeigen. Zudem können natürlich Smartphones und deren Apps eingebunden werden. Gesteuert wir per Richtungshebel, der den Lenkwinkel rein elektronisch in Abhängigkeit von der Stärke des Lenkimpuls an die Räder weitergibt. Auch Gas und Bremse werden per Sensorpad bedient.

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