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Global Vehicle Trust OX

Kleintransporter für die Dritte Welt

Global Vehicle Trust OX Foto: Global Vehicle Trust OX 4 Bilder

Mit dem Global Vehicle Trust OX wurde jetzt in London ein kleines, leichtes Nutzfahrzeug vorgestellt, das die Mobilität in Drittwelt-Ländern voranbringen soll.

07.09.2016 Uli Baumann 1 Kommentar

Initiiert wurde das Projekt von Sir Torquil Norman und dem von ihm gegründeten Global Vehicle Trust (GVT). Als Entwickler konnte Ex-Formel 1-Designer Gordon Murray gewonnen werden. Die Vorgaben sahen Geländegängigkeit, einfacher Aufbau, niedrigste Unterhalts- und Wartungskosten, eine variable Nutzung, eine Kabine für 3 Passagiere sowie hohe Zuverlässigkeit vor. Entstanden ist der Kleinlaster OX.

Fast 2 Tonnen Nutzlast

Dieser kommt auf eine Länge von 4,23 Meter, eine Breite von 2,07 Meter und eine Höhe von 2,30 Meter. Der Radstand liegt bei 2,56 Meter. Die 16-Zoll-Räder des OX werden an Einzelradaufhängungen geführt und mit Scheibenbremsen verzögert. Den Antrieb übernimmt ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Saugdiesel mit 100 PS und 310 Nm Drehmoment. Der wird mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe gekoppelt. Angetrieben werden nur die Hinterräder.

Bei einem Eigengewicht von 1.600 kg soll der OX eine Nutzlast von 1.900 kg bewältigen können. Alternativ stehen bis zu 7.000 Liter Stauraum. Platz für 3 Europaletten oder 13 Personen zur Verfügung.

Zum Transport flach zusammengefaltet

In der dreisitzigen Kabine sitzt der Fahrer mittig – wie schon im legendären McLaren F1, den ebenfalls Gordon Murray entwickelt hat -, damit umgeht Murray spezielle Anforderungen für Rechts- und Linksverkehr. Zu den weiteren Features des OX zählen auch eine hintere Ladebordwand, die auch als Auffahrrampe verwendet werden kann. Die Einzelteile der Rückbankbank können als Sandbleche verwendet werden.

Pfiffig auch die Produktionslogistik. Der OX könnte in England vorgefertigt werden. Murray veranschlagt dafür 18-Mann-Stunden. Dann wird er flach zusammengelegt, so dass 6 davon in einen Standard-40-Fuß-Container passen. Am Bestimmungsort benötigen dann 3 erfahrene Werker maximal 12 Stunden um den OX fahrfertig zu machen. So der Plan.

Jetzt wartet der Global Vehicle Trust auf Investoren, die bereit sind die Umsetzung des OX zu finanzieren.

Neuester Kommentar

Hört sich gut an. Man sollte das Gerät ersteinmal fahren und dann
urteilen. Hoffentlich haben sie Erfolg.

Wowire 21. Oktober 2016, 12:40 Uhr
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