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Glock

Ein gefragter Mann

Foto: dpa 84 Bilder

Die Nachfrage in der Formel 1 nach Timo Glock ist weiter gestiegen. "Es gibt vier Top-Teams, die mittlerweile Interesse an Timo bekundet haben", sagte Glocks Vermarkter Hans-Bernd Kamps am Montag (29.10.).

29.10.2007 Powered by

Gut eine Woche nach dem Saisonende mit dem Großen Preis von Brasilien, wo Glock wohl zum vorerst letzten Mal Ersatzpilot für BMW-Sauber war, gilt es als so gut wie sicher, dass der 25-Jährige seine Rückkehr in die "Königsklasse" des Motorsports als Stammfahrer feiern wird.

Toyota und Williams als Hauptinteressenten

Kamps machte deutlich, dass bei den Verhandlungen berücksichtigt werde, welche Teams frühzeitig das Potenzial Glocks erkannt hätten. Der Nachwuchs-Pilot hatte 2004 bereits vier Rennen in der Formel 1 absolviert und bei seinem Debüt einen Jordan in die Punkteränge gesteuert. Bislang galten Toyota und Williams-Toyota als die beiden Haupt-Interessenten. Sowohl bei den Japanern als auch beim britischen Rennstall, den Toyota mit Motoren beliefert wird, ist mindestens ein Cockpit frei.

Der Österreicher Alexander Wurz hatte vorzeitig seinen Rücktritt erklärt. Somit steht für die kommende Saison lediglich der Wiesbadener Nico Rosberg als einer der beiden Fahrer beim Team von Frank Williams fest. Bei Toyota hat der Italiener Jarno Trulli einen weiterhin gültigen Vertrag. Das seit seinem Einstieg in die Formel 1 2002 seinen Ansprüchen weit hinterherfahrende Toyota-Team bekundete deutlich auch sein Interesse am zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso.

Verhandlungen in mehrere Richtungen

Eile sieht Berater Kamps ebenfalls nicht geboten, nachdem die Verhandlungsposition durch den Gewinn der Nachwuchsklassen-Meisterschaft als Nachfolger des Formel-1-Senkrechtstarters und Vize-Weltmeisters Lewis Hamilton deutlich gestärkt wurde. Vielmehr geht es nun offenbar nur noch um Feinjustierungen. Verhandelt wird aber auch weiterhin mit BMW-Sauber.

Denn denkbar wäre durchaus auch eine schnelle Rückkehr des Piloten aus dem Odenwald - der Vertrag mit BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica soll 2008 auslaufen. Als potenzieller Nachfolger für Glock als Test- und Ersatzfahrer wurden allerdings auch schon die deutschen Nachwuchs-Piloten Nico Hülkenberg (Formel-3-Euroserie) und Christian Vietoris (A1-GP) gehandelt.

Alonso-Frage weiter ungeklärt

Kein Ende nehmen auch die Spekulationen um Alonso. Dass der Spanier bei McLaren-Mercedes bleibt, gilt eigentlich als höchst unwahrscheinlich. Die renommierte Londoner "Times" nannte am Montag (29.10.) auf ihrer Internetseite aber fünf Gründe, die "in der amoralischen Welt der Formel 1" für einen Verbleib Alonsos bei den Silberpfeilen sprechen: Zuerst der einschließlich 2009 gültige Vertrag.

Hinzu käme, dass McLaren-Mercedes mit Alonso sicherlich stärker sei als gegen den Spanier in einem anderen Rennstall, ohnehin am Ende nur die Ergebnisse zählen und die Alternativen für Alonso nicht adäquat wären. Knackpunkt könnte die Aussöhnung zwischen McLaren mit Teamchef Ron Dennis und seinem Piloten werden, der mit mehrerer öffentlichen verbalen Angriffen seine Vorgesetzten provozierte.

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