Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GM-Absatz

GM-Absatz fällt erneut um 15 Prozent

GM Logo Foto: dpa 93 Bilder

Der gerade aus der Insolvenz gefahrene US-Autobauer General Motors (GM) hat im zweiten Quartal erneut einen deutlichen Absatzeinbruch erlebt. Die Talfahrt verlangsamte sich aber zumindest etwas.

22.07.2009

Weltweit verkaufte die bisherige Opel-Mutter 1,94 Millionen Fahrzeuge und damit 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Allerdings seien im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 20 Prozent mehr Autos abgesetzt worden, teilte GM am Mittwoch (22.7.) in Detroit (Michigan) mit.

Asien bremst US- und Europa-Einbruch ab

Der Einbruch in Europa und Nordamerika wurde durch steigende Verkaufszahlen in Asien abgebremst. Das Europa-Geschäft rund um Opel war im zweiten Quartal wie bereits bekanntgegeben um ein Fünftel zurückgegangen.

Auf dem Heimatmarkt USA sanken die Verkäufe um fast ein Drittel. Der Anteil der im Ausland verkauften Fahrzeuge stieg von 65 auf 72 Prozent. Der weltweit Marktanteil liege nun bei zwölf Prozent, berichtete GM. Dies seien lediglich 0,3 Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor. In Europa lag der Marktanteil demnach bei 9,2 Prozent.

Im gesamten ersten Halbjahr verkaufte GM weltweit 3,55 Millionen Wagen - ein Rückgang um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der US-Konzern hatte vor knapp zwei Wochen das Insolvenzverfahren nach nur 40 Tagen als deutlich geschrumpftes Unternehmen verlassen. Befreit von Altlasten versucht der einst weltgrößte Autobauer derzeit einen Neustart.

Drei Marken stehen vor Verkauf

Der Konzern konzentriert sich nun auf die vier US-Marken Chevrolet, Cadillac, Buick und GMC. Für die Geländewagenmarke Hummer, die schwedische Tochter Saab und die US-Marke Saturn liegen Kaufangebote vor. Mit einem Abschluss wird im dritten Quartal gerechnet.

Für die deutsche Tochter Opel und deren britische Schwestermarke Vauxhall geht das Bieterrennen gerade in die Schlussphase. Auf dem Tisch liegen Angebote des kanadisch-österreichischen Zulieferers Magna, des in Belgien ansässigen Finanzinvestors RHJ International
sowie des chinesischen Herstellers BAIC.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden