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GM-Ausstieg

Toyota will erstes US-Werk schließen

Toyota Logo Foto: Toyota 106 Bilder

Toyota erwägt die Schließung seines ersten US-Werks, nachdem der Kooperationspartner General Motors (GM) bei der gemeinsam betriebenen Fabrik in Kalifornien ausgestiegen ist. Das teilte der japanische Autobauer dem "Wall Street Journal" zufolge mit.

13.07.2009

Toyota und GM hatten seit 1984 zusammen Autos in dem Werk in der Nähe von San Francicso gebaut. Toyota wollte damals den US-Markt besser erkunden und der US-Marktführer japanische Produktionsmethoden kennenlernen.

Die Japaner haben seitdem ein Netz aus einem Dutzend einiger Fabriken in den USA aufgebaut. In der Branchenkrise leidet aber auch der Weltmarktführer unter massiven Absatzproblemen und wurde im US-Markt zuletzt sogar wieder von Ford überholt.

Kosten für Toyota allein zu hoch

Der GM-Konzern hatte im Zuge seines Neustarts Ende Juni den Ausstieg aus dem gemeinsamen Werk mit Toyota angekündigt. Die Amerikaner stellten in der Fabrik mit 4.600 Mitarbeitern zuletzt das Modell Pontiac Vibe her, das eingestellt wird. Die Partner konnten sich nicht über die zukünftigen Produktionspläne einigen. Toyota baut in dem Werk den Kleinwagen Corolla und einen Pickup. Branchenexperten hatten bereits darauf hingewiesen, dass das Werk für Toyota allein angesichts der hohen Produktionskosten zu teuer werden könnte.

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