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GM-Boss Wagoner

"Kämpfen um Platz 1"

Foto: GM

GM Boss Rick Wagoner äußerte sich in den USA zum drohenden Verlust des Nummer 1-Status von General Motors als weltweit größter Autohersteller an den japanischen Konkurrenten Toyota. Dabei sagte Wagoner: "Wir werden um die Position als Nummer Eins kämpfen." 

05.01.2007

Der GM-Boss ist begeisterter Basektball-Fan und war früher selbst ein sehr guter Korbjäger. Und so fasste er den Kampf um die Krone als weltgrößter Autobauer auch in ein Bild des Sports. Früher habe er auch schon Basketball-Matches verloren, sich aber stets zurück gekämpft. Wagoner räumte ein, dass er den Tag der Wachablösung durch Toyota nicht gerade herbei sehne und dass man darum kämpfen werde, die Spitzenposition zu halten. Allerdings räumte der GM-General ein, dass man nicht um jeden Preis auf Masse setze.

Das kann sich General Motors auch nicht leisten. Im gerade agbelaufenen Jahr sackte der Autoabsatz in den USA um 8,8 Prozent ab. Trotz eines massiven Restrukturierungsprogrammes mit jährlichen Einsparungen in Größenordnung von neun Milliarden Dollar, gibt es immer noch erhebliche Zweifel, wie nachhaltige der sich zeigende erste Sanierungserfolg am US-Markt ist. Und: Während Toyota wächst und Milliarden dabei scheffelt, ist GM zwar vom Volumen der größte Hersteller weltweit, vom Ertrag her aber nicht. Genau hier liegt auch der Fokus von Wagoner. Sei ein größere Ertrag mit weniger verkauften Autos zu erzielen, werde man es akzeptieren "die Nummer zwei zu sein, um dann hart an einer Rückkehr auf den ersten Platz arbeiten", sagte Wagoner. 

General Motors verkaufte mit seinen Marken 2006 9,1 Millionen Autos, dabei gab es im heimischen US-Markt einen Absatzrückgang von 8,8 Prozent, während der Verkauf im Rest der Welt um sieben Prozent zulegte. Toyota plant 2007 den Verkauf von 9,3 Millionen Autos. Setzt sich bei GM der Abwärtstrend fort und erreicht Toyota seine Ziele, würden die Japaner GM nach 75 vom Thron des weltweit größten Autobauers stoßen.

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