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GM-Chef

Umbau in Europa noch nicht beendet

Foto: GM

Der angeschlagene weltgrößte Autokonzern General Motors (GM) wird seinen Umbau in Europa fortsetzen. "Die Restrukturierung in Europa ist nicht beendet", sagte GM-Chef Rick Wagoner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Das erste Quartal in Europa war erfreulich.

02.06.2006

Andererseits haben wir hier fünf Jahre in Folge Verluste gemacht, und wir haben festgestellt, dass wir mit unserer Kostenstruktur noch wettbewerbsfähiger werden müssen." Beim geplanten Abbau von 30.000 Stellen in Nordamerika komme der Konzern indes gut voran.

Galt in den vergangenen Jahren die Devise, das Europa-Geschäft endlich aus der Verlustzone zu bringen, legt Wagoner die Messlatte jetzt höher: "Es reicht uns nicht, einfach nur die Null-Linie zu überschreiten. Wir müssen unseren Aktionären eine angemessene Rendite vorweisen." Erst einmal aber müsse es GM Europe schaffen, nicht nur in einem Quartal, sondern in einem ganzen Kalenderjahr einen Gewinn zu erwirtschaften. Leicht wird das dem Bericht zufolge nicht, zumal das dritte Quartal mit Betriebsferien in vielen europäischen Ländern üblicherweise das Ergebnis drücke. "Ich hoffe aber, dass es in diesem Jahr soweit ist", sagt Wagoner, ohne konkreter zu werden.

Beim Stellenabbau in Nordamerika kommt GM nach Worten Wagoners gut voran. Die Resonanz auf die Anreize zum Ausscheiden aus dem Unternehmen sei "bisher recht gut", sagte Wagoner der "Börsen- Zeitung". Wagoner glaubt, dass die Initiative GM "sehr helfen" werde. Mit Hilfe des bis Monatsende befristeten Angebots von Abfindungen über bis zu 140.000 Dollar für die rund 100.000 Beschäftigten in den USA will der angeschlagene Autohersteller die Zahl der Mitarbeiter um 30.000 verringern.

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