GM sei an einer schnellen Einigung interessiert, da die Drittquartalszahlen schwach ausfallen dürften und der Konzern auf der Suche nach neuen Finanzierungsquellen sei, schreibt das "Wall Street Journal" am Freitag (17.10.) unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Dies treibe den ehemals weltweit größten Automobilkonzern an, die Transaktion noch im Oktober fest zu machen. Auch einige kreditgebende Banken wie JPMorgan Chase unterstützten einen Zusammenschluss.
Wie das "WSJ" weiter berichtet, ist der Chrysler-Mehrheitsaktionär Cerberus daran interessiert, an einem künftigen Konzern GM-Chrysler beteiligt zu sein. Allerdings seien beide Seiten von einer festen Vereinbarung noch weit entfernt. Einige GM-Aufsichtsratsmitglieder lehnten eine solche Verbindung weiter ab. Das GM-Management sei davon überzeugt, dass der Zusammenschluss mehr als 10 Milliarden Dollar an Kostensynergien bringen könne, heißt es. Die beteiligten Unternehmen wollten die Informationen der Zeitung nicht kommentieren.
GM/Chrysler: Schneller zusammenrücken
Die beiden US-Autobauer General Motors (GM) und Chrysler haben einem Pressebericht zufolge ihre Fusionsgespräche beschleunigt.
Autor: dpa



