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GM erwartet rasantes Wachstum in Osteuropa

GM Logo Foto: GM

Opel-Mutter General Motors erwartet ein rasantes Wachstum seiner Marken in Osteuropa und will nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern Osteuropas und des Kaukasus’ seine Produktionskapazitäten aufstocken.

08.03.2008 Harald Hamprecht

Das kündigte Jonathan Browning, Vice President für Vertrieb und Marketing von General Motors Europe, im Gespräch mit auto-motor-und-sport.de an. "Der Neuwagenmarkt in Westeuropa liegt bei 17 Millionen Fahrzeugen pro Jahr, in Ost- und Zentraleuropa sind es sechs Millionen. Für 2010 erwarten wir, dass 43 Prozent des Europa-Absatzes im Osten stattfindet. Der GM-Anteil wird allerdings leicht darüber liegen. Wir verbuchen schon heute 26 Prozent in Ost- und Zentraleuropa."

Chevrolet für Osteuropa

Beim Wachstum in Osteuropa werde die Marke Chevrolet eine zentrale Bedeutung spielen. "Opel/Vauxhall ist stärker in Westeuropa, wo der Markt stabil ist. Chevrolet dagegen ist stärker in Ost- und Zentraleuropa, wo der Neuwagenabsatz überdurchschnittlich wächst. Damit wird das Volumenwachstum bei Chevrolet größer ausfallen als bei Opel. In drei bis fünf Jahren werden wir eine Million Einheiten bei Chevrolet sehen, sofern es keine unvorhergesehenen Marktentwicklungen gibt." 2007 setzte GM 457.224 Chevrolet in Europa ab.

Browning kündigte an, dass dieses Wachstum nur bei einem gleichzeitigen Aufbau weiterer Fertigungskapazitäten möglich sei, zum Teil durch neue Kooperationen, zum anderen durch den Bau neuer Werke. "Wir sehen eine enorme Nachfrage in Ost- und Zentraleuropa und wollen sie bedienen. Dafür müssen wir auch unser Fertigungsnetzwerk ausbauen - nicht nur in Russland, sondern auch in den anderen früheren Ländern der UdSSR." So baue GM gerade in Kasachstan eine Vertriebsorganisation auf. "Außerdem hat unser dortiger Partner AziaAvto bereits begonnen, den Chevrolet Captiva, Epica und Lacetti in unserem Auftrag zu bauen. Im Nachbarland Usbekistan stehen wir kurz vor einem Joint Venture mit UzAvtoSanoat, dem Betreiber eines 250.000-Einheiten-Werkes in Adijan, das bisher drei Daewoo-Modelle gebaut hat.  Dieses moderne Werk werden wir in unser globales Fertigungs-Netzwerk integrieren. Wir wollen die gesamte Kapazität im Laufe der nächsten Jahre für Chevrolet nutzen und haben bereits mit vier Modellen begonnen."

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