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Europa-Verlust gestiegen

Foto: GM

Der Chef des Opel-Mutterkonzerns General Motors, Rick Wagoner, hat am Donnerstag (14.10.) das drastische Sparprogramm für Europa mit dem Abbau von 12.000 Stellen verteidigt und die Quartalszahlen präsentiert..

14.10.2004

In Europa fiel im dritten Quartal ein deutlich höherer Verlust an, auch der gesamte Konzern blieb beim Ertrag deutlich unter den Erwartungen des Marktes. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde gekappt.

Der weltgrößte Autohersteller verbuchte in Europa im dritten Quartal 2004 einen stark erhöhten Verlust von 236 Millionen Dollar gegenüber roten Zahlen von 152 Millionen Dollar in der Vorjahreszeit. Die europäischen Ergebnisse spiegelten den intensiven Preiswettbewerb und Wechselkursverluste wider, hieß es. In den ersten neun Monaten dieses Jahres schrieb die GM Europa rote Zahlen von 397 Millionen Dollar gegenüber einem Verlust von 220 Millionen Dollar von Januar bis September 2003.

GM-Marktanteil sankt in Europa weiter ab

Der GM-Marktanteil sei in Europa auf 9,6 Prozent von 9,1 Prozent vor einem Jahr gestiegen. "Das Preisumfeld in Europa hat sich in diesem Jahr erheblich verschlechtert, und das Wachstum in einigen unserer wichtigsten Märkte bleibt schwach", betonte Wagoner. Deshalb müsse man "aggressiver handeln", um die Kostenstruktur in Europa erheblich zu straffen, vor allem in der Produktion und in der Entwicklung.

Die GM-Autoauslieferungen in Europa stiegen im dritten Quartal auf 461.000 (Vorjahr: 434.000) Einheiten und von Januar bis September auf 1,5 (1,39) Millionen Stück. General Motors hat weltweit im dritten Quartal 2,35 (2,25) Millionen Autos und in den ersten neun Monaten 6,8 (6,4) Millionen Autos untergebracht.

Der Konzern machte im dritten Quartal einen Gewinn von 440 Millionen Dollar (361 Millionen Euro) gegenüber 425 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Gewinn pro Aktie lag bei 78 (Vorjahr: 79) Cent. Die Wall Street war von 96 Cent je Aktie Gewinn beim weltgrößten Autohersteller ausgegangen. Wagoner sprach von "enttäuschenden Gewinnen" im Automobilbereich.

Der Quartalsumsatz legte um drei Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar zu. GM machte sein Geld vor allem mit seiner Finanztochter GMAC, die 656 (630) Millionen Dollar verdiente. GM reduzierte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf 6,00 bis 6,50 Dollar pro Aktie gegenüber bisher 7,00 Dollar je Aktie. General Motors beschäftigt weltweit rund 325.000 Mitarbeiter.

Der Neunmonatsumsatz erhöhte sich auf 141,7 (136,5) Milliarden Dollar und der Neunmonatsgewinn auf 3,1 (2,8) Milliarden Dollar oder 5,39 (4,18) Dollar.

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