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GM/Ford

Auf Betteltour in Schweden

Foto: Saab

Die angeschlagenen Autobauer General Motors (GM) und Ford haben einem Medienbericht zufolge Schweden um Staatshilfen für ihre schwedischen Töchter Saab und Volvo gebeten.

01.12.2008

Der Geschäftsführer der GM-Tochter Saab, Jan-Ake Johnson und der Chef des zum Ford-Konzerns gehörenden Autobauers Volvo, Stephen Odell, seien in den vergangenen Tagen unabhängig voneinander bei Schwedens Unternehmens- und Energieministerin Maud Olofsson vorstellig geworden, berichtete die "Financial Times Deutschland" am Montag (1.12.). Es gehe darum, die Zahlungsfähigkeit der beiden Unternehmen zu sichern. Die Regierung erwäge, für Saab und Volvo zwei Milliarden schwedische Kronen (195 Mio Euro) in Form von direkter Hilfe oder Bürgschaften zur Verfügung zu stellen.

Die Mutterkonzerne GM und Ford, sowie der dritte große US-Autobauer Chrysler hoffen in den USA auf Staatshilfen in Höhe von insgesamt 25 Milliarden Dollar, um Pleiten abzuwenden. Ohne den 25-Milliarden-Kredit könne die Industrie die Liquiditätskrise nicht überleben, sagten die drei Konzernchefs im November vor dem Kongress. Republikaner und Demokraten konnten sich aber noch nicht auf die Bewilligung der Hilfen einigen.

Es wird erwartet, dass GM, Ford und Chrysler im Gegenzug umfassende Sanierungskonzepte umsetzen müssen. Laut "FTD" ist es auch möglich, dass GM und Ford in eine Trennung von den schwedischen Töchtern Saab und Volvo einwilligen könnten. In Deutschland benötigt auch die GM-Tochter Opel Geld vom Staat. Bis Weihnachten will die Bundesregierung über eine Bürgschaft in Höhe von einer Milliarde Euro entscheiden.

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