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GM-Insolvenz

Rascher Neustart von GM möglich

GM Logo Foto: dpa 93 Bilder

Die Zukunft des insolventen US-Autobauers General Motors könnte laut einem Zeitungsbericht bereits in den kommenden Tagen entschieden werden. Der zuständige Insolvenzrichter könne die rettende Verstaatlichung möglicherweise bereits am Wochenende freigeben.

03.07.2009

Das berichtete die "New York Times" am Freitag (3.7.). Die US-Regierung bereite sich darauf vor, die Übernahme der wichtigsten GM-Aktivitäten am Montag oder Dienstag unter Dach und Fach zu bringen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Gläubiger könnten zum Stolperstein werden

Ein Hindernis könnte wie im Fall des kleineren Wettbewerbers Chrysler der Widerstand unzufriedener Gläubiger werden. Dort waren drei Pensionsfonds wegen eines niedrigen Millionenbetrags bis vor das Oberste Gericht der USA gezogen, scheiterten aber letztlich.

Die Grundidee ist, die dass eine "neue GM" die wertvollsten Konzernteile wie zum Beispiel die Marken Chevrolet und Cadillac übernimmt. Die USA und Kanada sollen mit gemeinsam 72 Prozent die Mehrheit an der neuen Gesellschaft halten. 17,5 Prozent soll die Autogewerkschaft UAW bekommen für Zugeständnisse bei der Krankenversicherung für Betriebsrentner. Die restlichen rund zehn Prozent sind für Gläubiger im Gegenzug für einen milliardenschweren Schuldenverzicht vorgesehen. Einigen von ihnen ist dies zu wenig.

Die "New York Times" schrieb weiter, die Entscheidung könne durch das jüngste Angebot von GM beschleunigt werden, die Summe zur Abwicklung der "alten" Konzerngesellschaft von 950 Millionen auf 1,175 Milliarden Dollar zu erhöhen.

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