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GM-Insolvenz

Straffer Zeitplan für General Motors

General Motors Foto: dpa 45 Bilder

Der ums Überleben kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) hat vor dem Insolvenzgericht erste Erfolge für den erhofften raschen Neustart erzielt.

02.06.2009

Bei der ersten Anhörung des am Montag (1.6.) in New York eröffneten Verfahrens legte der Richter einen straffen Zeitplan fest. Zur rettenden Finanzierung gab er zudem eine erste Tranche von 15 Milliarden Dollar (10,5 Mrd Euro) für den größten US-Hersteller frei.

GM erhält vom US-Staat 50 Milliarden Dollar

Nach Ablauf eines Ultimatums von US-Präsident Barack Obama hatte GM am Montag als letzte Überlebenschance die Insolvenz beantragt. Im größten Verfahren der US-Industriegeschichte soll die bisherige Opel-Mutter weitgehend verstaatlicht und gesundgeschrumpft werden. Der Staat pumpt 50 Milliarden Dollar in GM, inklusive schon gezahlter 20 Milliarden Dollar.

Opel wurde vor dem Insolvenzstrudel gerade noch rechtzeitig durch ein Treuhandmodell und neue Investoren abgeschirmt. Das Insolvenzgericht gab bereits grundsätzlich grünes Licht zur Aufspaltung in einen überlebensfähigen Konzernteil und nicht mehr benötigte Altlasten wie zahlreiche Werke und Marken.

Insolvenzverfahren soll bis September beendet sein

Einwände gegen die geplante Übernahme durch Regierung, Gewerkschaft und Gläubiger müssen nun bis 19. Juni erhoben werden, eine Anhörung dazu ist für den 30. Juni angesetzt. GM will das Verfahren binnen 60 bis 90 Tagen erfolgreich abschließen - also spätestens etwa Ende August. 

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