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Interne Konkurrenz beenden

GM Logo Foto: GM

Bei der Opel-Mutter General Motors (GM) wollen die Betriebsräte aller europäischen Standorte den harten Wettbewerb der Werke untereinander begrenzen. Die Arbeitnehmervertreter setzen sich für eine gerechte Verteilung von Produktionsaufträgen ein.

14.12.2005

"Wir werden GM nicht erlauben, die einzelnen Standorte weiter gegeneinander auszuspielen", sagte Opel-Betriebsratschef und Vorsitzender des europäischen Arbeitnehmerforums, Klaus Franz, am Dienstag (14.12.) in Rüsselsheim. Die Arbeitnehmervertreter fordern einen europäischen Rahmenvertrag, der Werksschließungen und betriebsbedingten Kündigungen ausschließt und eine faire Auslastung der Werke regelt.

Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten Betriebsräte aus Rüsselsheim, Bochum sowie Antwerpen (Belgien), Ellesmere Port (Großbritannien), Gliwice (Gleiwitz/Polen) und aus dem Werk der schwedischen Schwester Saab aus Trollhättan. Die Vertreter der insgesamt 25.000 Beschäftigten der europäischen Werke wollen dafür nach einer gemeinsamen Strategie mit dem Management verhandeln. Dabei geht es vor allem um die Standortentscheidung für die neue Astra-Generation, die von 2010 an produziert werden soll. Diese Entscheidung soll im nächsten Jahr fallen.

Das Opel-Werk in Rüsselsheim hatte im Frühjahr die Schwester Saab im Rennen um den Bau der neuen Mittelklasse (Vectra, Saab 9-3) ausgestochen. GM hat zur Sanierung seiner defizitären Töchter in Europa im März ein Sparprogramm durchgesetzt, das bei Opel 9.500 Arbeitsplätze abbaut. Der weltgrößte Autobauer will wegen Absatzproblemen und Schulden im US-Heimatmarkt dort künftig bis zu 30.000 Stellen streichen.

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