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Kein Geld mehr für Oscar und Emmy

Der krisengebeutelte US-Autobauer General Motors schraubt im Zuge seiner Sparmaßnahmen nun auch sein Sponsoring zurück. Erste Opfer sind die Oscar-Verleihung und der Emmy-Award.

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Foto: GM

Seit über zehn Jahren sponsert der Autobauer die jährlichen Film- und Musikpreisverleihung beim US-TV-Sender ABC. Allein für die Übertragung der 2008er Oscar-Veranstaltung ließ GM rund 13 Millionen Dollar springen. In den vergangenen elf Jahren summierten sich die Ausgaben auf rund 110 Millionen Dollar.

Treu bleibt GM hingegen den Golden Globes, den Grammys sowie dem Country Music Award. Gestrichen wird allerdings auch der Style Event im Vorfeld der Detroit Motor Show.

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GM begründet den Rückzug mit einem künftig gezielteren Einsatz der Werbe-Etats zur Kundengewinnung. So soll unter anderem mehr Internet-Werbung geschaltet werden.

Für den TV-Sender ist der GM-Ausstieg hingegen kein Beinbruch, ist die Übertragung der Oscar-Preisverleihung doch seit Jahren einer der populärsten Sendungen im US-Fernsehen und daher für Sponsoren ein begehrter Sendeplatz.

Bereits im Juli hatte GM Etatkürzungen für sein Motorsport-Engagement- und -sponsoring angekündigt. Auch die sonstigen Werbeausgaben wurden in den vergangenen Jahren drastisch zurückgefahren. Gab der Konzern 2006 noch etwa 2,3 Milliarden Dollar für Werbung aus, so waren es 2007 nur noch zwei Milliarden Dollar und in den ersten fünf Monaten in 2008 gar nur 870 Millionen Dollar.

Autor: Uli Baumann
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