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Kein Suzuki-Komplettrückzug

GM Logo Foto: GM

Der angeschlagene US-Autobauer General Motors (GM) senkt seinen Anteil am japanischen Wettbewerber Suzuki drastisch. Das Unternehmen hofft dadurch auf Verkaufserlöse von zwei Milliarden Dollar (1,66 Milliarden Euro).

06.03.2006

GM will seine Beteiligung von 20,4 auf 3 Prozent senken, wie der Konzern am Montag mitteilte. Der defizitäre Autobauer erwartet im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn aus dem Verkauf der 92,36 Millionen Suzuki-Aktien von 550 bis 750 Millionen Dollar.

Am Wochenende hatte GM mitgeteilt, sich zwar nicht komplett von Suzuki lösen zu wollen, aber einen niedrigeren Anteil nicht ausgeschlossen. "Die strategische und geschäftliche Beziehung zwischen GM und Suzuki ist solide und wird weitergehen", hatte GM betont. Die japanische Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" hatte gemeldet, GM wolle bei Suzuki Motor aussteigen. GM ist seit 1981 bei dem japanischen Autobauer engagiert und gegenwärtig der größte Suzuki-Aktionär.

Wie die Zeitung weiter meldet, verhandelt Suzuki mit GM auch darüber, seinen Elf-Prozent-Anteil an der südkoreanischen GM Daewoo Auto and Technology Co an den US-Konzern zu verkaufen. Im Oktober 2004 hatte GM sein komplettes Aktienpaket an der japanischen Fuji Heavy Industries Ltd (Automarke Subaru) verkauft. Die Anteilseigner von GM üben auf den kriselnden US-Autobauer Druck aus, Vermögenswerte zu veräußern. Laut Zeitung könnte General Motors auch seine 7,0-Prozent-Beteiligung am japanischen Autobauer Isuzu Motors Ltd abstoßen.

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