Das US-Finanzministerium hat den Gläubigern des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) ein neues Angebot gemacht.
Die Kreditgeber könnten eine höhere Beteiligung als die bisher geplanten zehn Prozent bekommen, teilte GM unter Berufung auf die Regierung am Donnerstag mit. Voraussetzung sei aber die Zustimmung zu einem Rettungsverkauf von GM im Zuge eines Insolvenzverfahrens. Dabei soll der größte US-Autobauer weitgehend verstaatlicht werden und die Regierung 72,5 Prozent übernehmen. Eine Gläubigergruppe habe bereits Zustimmung signalisiert. Sie stehe für rund ein Fünftel der Gesamtschulden von 27 Milliarden Dollar.
Die Insolvenz wird wegen der dramatischen Schieflage des Konzerns bereits in den nächsten Tagen erwartet.
Millionen von einer Insolvenz betroffen
Von einer Insolvenz des US-Autobauers General Motors (GM) wären nach einer Untersuchung gut eine Million Menschen weltweit betroffen. In Deutschland allein stünden im Umfeld von Opel
rund 150.000 Personen vor einer ungewissen Zukunft, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B in Darmstadt hervor.
Neben den rund 26.000 Opel-Beschäftigten seien vor allem Mitarbeiter bei Zulieferern betroffen. Durch eine Zahlungsunfähigkeit wären zudem fast eine Million GM-abhängige Amerikaner betroffen. GM ist der Studie zufolge weltweit in 51 Ländern mit insgesamt 1.065 Tochtergesellschaften vertreten.






