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GM-Lutz

Umweltziele verteuern Autos bis zu 6000 Dollar

Foto: Achim Hartmann

Die von der Bush-Regierung herausgegebenen Ziele für niedrigeren Spritverbrauch und mehr Klimaverträglichkeit von Autos, wird die Fahrzeuge nach Einschätzung von General Motors-Vize Bob Lutz um bis zu 6.000 Dollar verteuern.

05.04.2007

Die neuen Standards in den USA sehen eine durchschnittliche Reduzierung der Benzinverbräuche von durchschnittlich vier Prozent vor, beginnend im Jahr 2009 für Pkw und 2011 für Light Trucks. Vorgabe der Bush-Administration: Bis 2020 soll der Durchschnittsverbrauch der Fahrzeuge in den USA um 20 Prozent sinken.   

Ausführlich zu dem Thema hat nun General Motors-Vize Bob Lutz in US-Medien Stellung bezogen. Grundsätzlich, so Lutz, könne man derlei Ziele natürlich verfolgen und selbstverständlich werde sich General Motors den politischen Vorgaben nicht entziehen. Aber, sagt Lutz, es solle keiner glauben, dass  die für eine höhere Wirtschaftlichkeit und größere Umweltverträglichkeit notwendige Technologie "zum Nulltarif" zu haben sei.

Wie hoch der Aufwand sein könnte, hat General Motors exemplarisch durchgerechnet. Basierend auf der aktuellen Produktpalette lägen die Entwicklungskosten deutlich über 30 Prozent höher. Dabei geht man beim weltgrößten Autobauer davon aus, dass kleinere Fahrzeuge die künftigen Anforderungen bereits über den Einsatz etwa der Direkeinspritzung und Optimierungen auf der Motorseite errreichen können, andere aber nur durch den Einsatz eines Vollhybrids. Umgelegt auf die GM-Fahrzeuge bedeutet das laut Lutz Mehrkosten von 5.000 bis 6.000 Dollar pro Auto.

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