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Müssen Fiat nicht kaufen

GM Logo Foto: GM

Der US-Automobilriese General Motors (GM) sieht sich nicht mehr dazu verpflichtet, die Autosparte des angeschlagenen Fiat-Konzerns zu übernehmen. "Die Put-Option von Fiat ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr gültig", hieß es am Freitag (14.11.) in einer Mitteilung von GM an die US-Börsenaufsicht SEC.

14.11.2003

Die Verkäufe von Fiat-Unternehmensteilen und die durchgeführte Kapitalerhöhung bei Fiat Auto stellten "materielle Verstöße" gegen die vor drei Jahren getroffenen Vereinbarungen dar, zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa das Schreiben.

Falls die Put-Option letztlich doch ausgeführt werde, müsse die eventuell aufzuwendende Summe seitens des Detroiter Konzerns anhand von "komplexen Bewertungen" bestimmt werden. Der Kaufpreis hänge von vielen Faktoren ab und sei derzeit nicht fassbar.

Fiat hatte Ende Oktober bereits angekündigt, einen Ausgleich fordern zu wollen, falls GM die Verkaufoption auf Fiat Auto nicht annimmt. "Wenn GM daran interessiert ist, die Option nicht anzunehmen, müssen wir ein System zur Kompensation finden", hatte Fiat-Präsident Umberto Agnelli gesagt. Zuvor hatten die beiden Unternehmen mitgeteilt, sich auf eine Verschiebung der Put Option um ein Jahr auf 2005 geeinigt zu haben.

Der neuen Abmachung zufolge beginnt die Option nun am 24. Januar 2005 und endet am 24. Juli 2010. Ursprünglich war den Italienern eine Verkaufsoption für die Zeitspanne von Januar 2004 bis Juli 2009 eingeräumt worden.

GM ist seit drei Jahren mit 20 Prozent an Fiat Auto mit den Marken Fiat, Lancia und Alfa Romeo beteiligt. Die Put Option sieht vor, dass die Italiener auf eigenen Wunsch die restlichen 80 Prozent der Autosparte an den US-Partner verkaufen können. Sollte die Vereinbarung scheitern, droht ein Rechtsstreit.

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