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GM/Opel-Deal

General-Motors-Chef spricht über Opel-Zukunft

Foto: GM 144 Bilder

Im Ringen um die Zukunft des angeschlagenen Autobauers Opel ist der Chef der US-Konzernmutter General Motors am Montag (9.11.) in Rüsselsheim eingetroffen. Fritz Henderson führe zunächst "interne Gespräche", teilte Opel mit.

09.11.2009

Nach internen Informationen habe der Konzernchef die erste Vorlage eines Zukunftskonzept für Opel im Gepäck.

Werk Bochum nicht mehr auf der Streichliste

General Motors will gut 10.000 der mehr als 50.000 Jobs in Europa streichen. Bedroht ist insbesondere das Werk im belgischen Antwerpen. Hingegen hat GM für das Werk Bochum, das lange auf der Streichliste des US-Konzerns stand, inzwischen ein neues Konzept erarbeitet. Nach GM-Angaben ist aber noch nichts entschieden.

Wichtig wird auch die Frage weiterer Staatshilfe für das schwer angeschlagene Europageschäft von General Motors sein. Hierzu hatte es zuletzt unterschiedliche Signale aus der Politik gegeben. Parallel zum Deutschland-Besuch von Henderson soll es nach dpa-Informationen diese Woche auch Gespräche von GM-Vertretern mit der Bundesregierung geben.

Der Opel-Betriebsrat pocht zudem auf mehr Eigenständigkeit des Europageschäfts. Opel-Betriebsratschef Klaus Franz hatte angekündigt, im Laufe der Woche mit Henderson auszuloten, ob es eine Grundlage für Gespräche zwischen dem Betriebsrat und dem Konzernmanagement gibt.

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