Insgesamt sollten 9.000 von europaweit 55.000 Jobs bei dem Autobauer wegfallen.
"Wir werden schwierige Entscheidungen treffen müssen", sagte Reilly. Auf genaue Personalzahlen wollte er sich unter Verweis auf die laufenden Gespräche nicht festlegen.
Der Opel-Chef erwartet einen Beitrag der Arbeitnehmer
"Wir erwarten einen Beitrag der Mitarbeiter und hoffen, Hilfe von den Regierungen zu bekommen", sagte der Opel-Chef. "Unsicher" sei nach wie vor die Zukunft des Astra-Werkes im belgischen Antwerpen. Eine Arbeitsgruppe solle verschiedene Möglichkeiten für den Standort ausloten.
Reilly drängte die Arbeitnehmervertreter zu einem schnellen Entgegenkommen. Das Unternehmen habe zugesichert, bis Mitte Dezember keine einseitigen Fakten zu schaffen. Dann sollten die Gespräche über den Beitrag der Arbeitnehmer abgeschlossen sein. Die Sanierungskosten bezifferte Reilly erneut auf rund 3,3 Milliarden Euro, die für den Kapazitätsabbau sowie Investitionen benötigt würden.
Werk Kaiserslautern: Betriebsrat rechnet mit Abbau von 280 Stellen
Der Kaiserslauterer Opel-Betriebsrat rechnet mit einem Abbau von gut 280 Stellen in dem Werk. "Diese Zahl, wenn es denn dabei bleibt, ist nicht das große Problem", sagte der stellvertretende Betriebsratschef Lothar Sorger. Über Altersteilzeit werde in den nächsten Jahren ein Mehrfaches dieser Zahl in Kaiserslautern frei. Unsicher ist wohl nach wie vor die langfristige Zukunft der Motorenfertigung. "Da ist schon noch die Angst da", sagte Sorger. In Kaiserslautern arbeiten knapp 1.100 Beschäftigte in der Motorenfertigung, gut 2.400 Mitarbeiter sind im Komponentenwerk beschäftigt.






